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AGAPLESION EVANGELISCHES KRANKENHAUS MITTELHESSEN
Sekretariat
Sibylla Weber

Paul-Zipp-Straße 171
35398 Gießen

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(0641) 96 06 - 234

sek.im1.EKM@agaplesion.de

Ihre Ansprechpartnerin
 Simone Biallas

Simone Biallas

Chefärztin

Medizinische Klinik I - Gastroenterologie, Allgemeine Innere und Diabetologie

Sehr geehrte Patienten:innen, Besucher:innen und Kollegen:innen,

jederzeit stehen die Patienten:innnen im Mittelpunkt unserer Arbeit

>>Man soll vor allem Mensch sein und dann erst Arzt<<     Voltaire (Philosoph, 1694 – 1778)

Nach diesem Prinzip ist es uns wichtig, dass im Umgang mit unseren Patienten:innen immer Freundlichkeit, Respekt und Vertrauen im Vordergrund stehen und Fürsorglichkeit das zentrale Anliegen ist.

Gemeinsam für Ihre Gesundheit 

Besonderen Wert legen wir auf eine umfassende und optimale Behandlung, mit fundierten Diagnosen sowie auf die Vorsorge und Früherkennung. Eine Versorgung mit hoher Qualität soll Ihnen die größtmögliche Sicherheit mit optimalen Behandlungsergebnissen gewähren. Selbstverständlich gehört auch die enge Zusammenarbeit mit den anderen Fachabteilungen des Hauses, als auch Kooperationen mit anderen Gesundheitseinrichtungen und niedergelassenen Kollegen:innen dazu, denn Erkrankungen wie z.B. Gallensteinleiden, Refluxerkrankungen, Tumorerkrankungen oder Entzündungen im Magen-Darm-Trakt, erfordern häufig ein fachübergreifendes Wissen, um Sie optimal zu behandeln.
Diese interdisziplinäre Zusammenarbeit unserer Klinik ist ein besonderes Qualitätsmerkmal. Speziell, der Gastroenterologie, der Allgemeinchirurgie und den niedergelassenen Kolleg:innen der Onkologie.

»Gesundheit ist nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles nichts!«
Arthur Schopenhauer (Philosoph, 1788-1860)

Unser Ärzt:innenteam

Simone Biallas
Chefärztin

Dr. med. Malte Ihmels
Leitender Oberarzt
Sektionsleiter Endoskopie

Dr. med. Daniel Kuttner
Oberarzt

Dr. med. Meinhard Gödecke
Oberarzt

Marcel Krug
Oberarzt Innere Medizin
und Interdisziplinäre Notaufnahme
Leitender Notarzt Landkreis Gießen



Felicitas Lowak
Oberärztin

Am Anfang steht die Diagnose

Der Verdauungstrakt des menschlichen Körpers ist sehr kompliziert. Er besteht aus verschiedenen Organen wie der Speiseröhre, Magen, Darm, Leber Galle und Niere. Diese werden oft von verschiedene Erkrankungen heimgesucht, welche in der Regel mit unterschiedlichen Symptomen wie Schmerzen oder Unwohlsein auf sich aufmerksam machen.

Doch dies tun leider nicht alle. Neben den häufigen Erkrankungen wie Darmkrebs oder Magenschleimhautentzündungen bleiben viele Krankheiten meist jahrelang unentdeckt. Dies stellt eine besondere Herausforderung, sowohl für behandelnden Ärzt:innen, als auch für unsere Patient:innen dar. Für eine zügige und möglichst genaue Diagnose sind persönliche Gespräche das zentrale Diagnosemittel um überflüssige Untersuchungen möglichst zu vermeiden. Dieses Vorgehen beansprucht mitunter viel Zeit, die wir uns sehr gerne für Sie und Ihre Gesundheit nehmen.

Bei uns gilt der Grundsatz:
„Zusammen kommen ist ein Beginn. Zusammen bleiben ist ein Fortschritt. Zusammen arbeiten ein Erfolg“ – Henry Ford.

Weitere Informationen zu unserem Leistungsspektrum finden Sie nachfolgend.

Unser Leistungsspektrum

  • hochauflösende Ösophago-Gastro-Duodenoskopie (Spiegelung des oberen Verdauungstraktes)
  • hochauflösende Koloskopie (Spiegelung des Dickdarms und Enddarms)
  • Chromoendoskopie (Spiegelung unter Verwendung von Farbstoffen zur Darstellung von Krebsvorstufen und auch virtuell unter Verwendung spezieller optischer Filtersysteme)
  • Kapselendoskopie (Dünn- und Dickdarm)
  • ERCP (Darstellung der Gallenwege und des Bauchspeicheldrüsenganges)
  • Endosonographie (Kombination aus Ultraschall und Spiegelung des Magen und Darms) zur:
    • Darstellung von auch kleinsten Steinen im Gallengang
    • Darstellung und Probenentnahme aus Tumoren der Magen und Darmwand, der Bauchspeicheldrüse und anderer Organe
  • Diagnostisch und therapeutische Sonographie
    • Sonographisch gesteuerte Punktion von Raumforderungen und Flüssigkeiten und Thorax und Abdomen
    • CEUS (Contrast Enhanced Ultra-Sound – Kontrastmittelsonographie)
    • ARFI (nicht invasive Fibrose/Zirrhosediagnostik)
    • Abzessdrainage, dauerhafte Aszites- und Pleuradrainagenanlage

Im Rahmen der oben aufgeführten Untersuchungen werden alle gängigen Verfahren der interventionellen Endoskopie und Sonographie durchgeführt, wie z.B.

  • die Abtragung sehr großer Polypen (Mukosektomie) und Vollwandresektionen (FTRD)
  • die endoskopische Behandlung von Zenker-Divertikeln
  • die Anlage von Ablauf- und Ernährungssonden (PEG)
  • die Einbringung von Platzhaltern (Stents) in Speiseröhre, Darm und Gallengänge
  • die Punktion von Zysten und Tumoren
  • die innere Ableitung von Entzündungshöhlen (Abszessen) mittels endoskopischem Ultraschall
  • Argonplasmakoagulation

Weitere Diagnostiken, welche im stationären Rahmen angeboten werden:

  • H2-Atemtest zur Testung auf Milchzucker- (Laktose-), Sorbit- und Fruchtzucker- (Fructose-) Unverträglichkeit
  • Atemtest zur Ermittlung bakterieller Fehlbesiedelung
  • Knochenmarkpunktion
  • EKG, Langzeit-EKG und -RR
  • Ernährungs- und Diabetesberatung (Basisanerkennung DDG, nach den Richtlinien der Deutschen Diabetes Gesellschaft zertifiziert)

Innere Medizin

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Gastroenterologie

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Diabetologie

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Klinische Schwerpunkte

Unser Hauptaugenmerk und die wesentliche Aufgabe der Medizinischen Klinik I besteht in der Versorgung stationärer Patient:innen mit leichten bis schweren Erkrankungen aus dem gesamten Spektrum der Inneren Medizin.

Die Schwerpunkte bilden hier

  • die Gastroenterologie (akute bzw. chronische Erkrankungen der Speiseröhre, des Magens, des Dünn-, Dick- und des Enddarms sowie der Bauchspeicheldrüse),
  • die Hepatologie (akute bzw. chronische Erkrankungen der Leber, der Gallenblase und der Gallenwege),
  • die Diabetologie (Zuckerkrankheit),
  • die Stoffwechsel- und Infektionskrankheiten und
  • die Onkologie (alle gut- und bösartigen (malignen) Tumorerkrankungen des gesamten Verdauungstraktes sowie der Leber bzw. des Gallensystems).
Endoskopie und Endosonograhie

Endoskopie und Endosonograhie

Die Endoskopie dient nicht nur in einer Vielzahl der Fälle zur Diagnostik, sondern spielt auch eine große Rolle in der Therapie. Zunehmend gewinnt sie an Bedeutung als sogenannte interventionelle Endoskopie und kann in einigen Fällen eine operative Therapie ersetzten.
Zur Diagnostik und auch Therapie stehen modernste Videoendoskope einschließlich der Vergrößerungs- (Zoom-) und Färbe- (Chromo-) Endoskopie, die transnasale Dünnkaliberendoskopie, als auch die Kapselendoskopie zur Diagnostik für den Dünndarm, in unserer modernen Endoskopie-Abteilung zur Verfügung. Der endoskopische Ultraschall (Endosonographie) mit der Option für diagnostische und therapeutische Eingriffe rundet das Spektrum ab.

Sogenannte Polypen (Schleimhautwucherungen) des Magen- und Darmtraktes, welche eine mögliche Blutungsquelle darstellen und das Risiko in sich tragen, in Krebs zu entarten, können hier im Rahmen der ineterventionellen Therapie mit der Endoskopie abgetragen werden.
Aktive Blutungen aus Geschwüren oder auch anderen Verletzungen können in den häufigsten Fällen durch Applikation eines Clips oder Medikamenten endoskopisch gestillt werden. 
Wird der Gallengang von einem Gallenstein verlegt, so wird dieser, vor der operativen Gallenblasenentfernung, bei einer retrograden Cholangiopankreatikografie (ERCP – Spiegelung der Gallenwege) extrahiert.
Stenosen (Engstellen) der Gallenwege sowie die des Magen-Darm-Traktes können mithilfe der Endoskopie geweitet und Metallprothesen (Stents) offen gehalten werden.

Mithilfe der Endosonographie können viele innere Organe detailgenau beurteilt werden und zeitgleich können, bei Bedarf, auch Gewebeproben aus veränderten Organen entnommen werden. So können beispielsweise kleinste Steine im Gallengang nachgewiesen werden, Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse eingegrenzt oder auch Krebserkrankungen des Verdauungstraktes diagnostiziert werden.

In der Regel werden alle endoskopischen Untersuchungen unter schonender Sedierung (mit Propofol oder mit Midazolam) durchgeführt nach den Vorgaben der Leitlinie Sedierung in der Endoskopie durchgeführt. Bei jeder Untersuchung ist eine entsprechend ausgebildete Pflegefachkraft ausschließlich damit beschäftigt, unseren Patient:innen während der Untersuchung unter Überwachung zu sedieren, während eine zweite Pflegefachkraft die Assistenz der Untersuchung übernimmt.

Für Notfälle steht das ganze Jahr ein qualifizierter 24-Std.-Endoskopiedienst zur Verfügung.

Chronisch endzündliche Darmerkrankungen

Chronisch endzündliche Darmerkrankungen

Colitis Ulcerosa und Morbus Crohn sind die beiden am häufigsten diagnostizierten chronisch entzündlichen Darmkrankheiten.
Colitis Ulcerosa ist eine Entzündung der Darmschleimhaut, die Geschwüre ausbildet. Sie tritt im Dickdarm (Kolon) auf und nimmt ihren Verlauf zumeist vom Rektum oder Mastdarm aus. Typische Symptome sind zumeist krampfartige Bauchschmerzen mit häufigem Stuhlgang und blutige Durchfälle.
Der Morbus Crohn ist eine Entzündung des Magen-Darm-Traktes die vom Mund bis zum After auftreten kann. Meistens sind der untere Dünndarm und der Übergang zum Dickdarm betroffen. Als Symptome sind ungewollte Gewichtsabnahme, Schmerzen im Unterbauch und Durchfall zu nennen. 

Unser Anliegen ist es, die optimale und ganzheitliche Versorgung unserer Patient:innen zu gewährleisten. Wir nehmen uns Zeit für ein ausführliches Gespräch und eine gründliche Anamneseerhebung mit unseren Patient:innen.
Bei der nachfolgenden körperlichen Untersuchung führen wir nach der Erstabklärung der Laborergebnisse von Blut- und Stuhlprobe, eine Koloskopie (Darmspiegelung) mittels modernster Videoendoskopie durch. Dabei setzen wir auf eine schonende Sedierung mit Propofol oder Midazolam.
In allen Fachabteilungen im "EV" pflegen wir eine angenehme interdisziplinäre Zusammenarbeit. Im Falle einer notwendigen operativen Behandlung stehen unseren Patient:innen gerne unsere chirurgischen Kolleg:innen mit hoher Fachexpertise und langjähriger Erfahrung zur Verfügung.

Diagnostische Ansätze

Diagnostische Ansätze

Zur Diagnostik als auch zur Therapie stehen die modernsten Videoendoskope einschließlich der

  • Vergrößerungs- (Zoom-) und Färbe- (Chromo-) Endoskopie,
  • transnasale Dünnkaliberendoskopie,
  • als auch die Kapselendoskopie zu Diagnostik des Dünndarms

zur Verfügung. Abgerundet wird das Spektrum durch den endoskopischen Ultraschall (Endosonographie) mit der Option für diagnostische und therapeutische Eingriffe.

In unserem Leistungsspektrum können Sie alle von uns praktizierten endoskopische, sonographische als auch stationäre Leistungen sehen.

Therapeutische Ansätze

Therapeutische Ansätze

Durch die modernisierte Technik der heutigen Zeit ist es möglich, die zur Diagnostik eingesetzten Videoendoskope sowie die Endosonographen, ebenfalls für die Therapie für Erkrankungen zu verwenden. So kann beispielsweise in einigen Fällen eine operative Therapie durch eine interventionelle Endoskopie ersetzt werden.

Sprechstunden (nur nach telefonischer Vereinbarung)

Sprechstunde Chefärztin Simone Biallas: | dienstags und donnerstags 13:30 – 16:00 Uhr |

Sprechstunde Dr. med. Malte Ihmels: | montags 13:30 – 16:00 Uhr |

Sprechstunde Dr. med. Meinhard Gödecke: | mittwochs 13:30 – 16:00 Uhr |