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AGAPLESION EVANGELISCHES KRANKENHAUS MITTELHESSEN
Klinik für Plastische, Ästhetische, Rekonstruktive und Handchirurgie

Sekretariat
Desirée Sütmen

Paul-Zipp-Straße 171
35398 Gießen

(0641) 96 06 - 388 // (0641) 808 99 - 101

(0641) 96 06 - 389

plastische.chirurgie@ekm-gi.de

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Ihr Ansprechpartner
Dr. med. Torsten Schloßhauer

Dr. med. Torsten Schloßhauer

Chefarzt

Klinik für Plastische, Ästhetische, Rekonstruktive und Handchirurgie

Tradition, Erfahrung und Kompetenz

Die Klinik für Plastische, Ästhetische, Rekonstruktive und Handchirurgie am AGAPLESION EV. KRANKENHAUS in Gießen  bietet als renommiertes Zentrum mit langjähriger Expertise ein umfassendes Spektrum der plastisch-rekonstruktiven und ästhetischen Chirurgie sowie der Handchirurgie an. Im AGAPLESION EV. KRANKENHAUS MITTELHESSEN steht Ihnen die Klinik für Plastische Chirurgie in modernsten Räumlichkeiten mit einem hochspezialisierten Ärzte- und Pflegeteam zur Verfügung.

Als Bestandteil einer hochmodernen Klinik bieten wir Patienten eine umfassende interdisziplinäre Behandlung sowie die technische Ausstattung und Sicherheit eines universitären Lehrkrankenhauses auf höchstem medizinischen Niveau.

Klinische Schwerpunkte

Die Klinik für Plastische, Ästhetische, Rekonstruktive und Handchirurgie, gegründet 2003, deckt das gesamte Spektrum des Fachgebietes ab.

Operative Schwerpunkte sind die gesamte Chirurgie der Brust, inklusive der mikrochirurgischen Brustrekonstruktion und der mikrochirurgische Gewebeersatz im Rahmen von Defektverletzungen, Tumoren, Verbrennungen und chronischen Wunden wie Dekubitus. Wir sind spezialisiert auf Handchirurgie und können traditionell das gesamte Gebiet der ästhetischen Chirurgie und auch der nicht operativen ästhetischen Medizin anbieten.

Unsere Klinik ist Kooperationspartner mehrerer regionaler Brustzentren und regionaler Traumazentren sowie Kooperationspartner der Justus-Liebig-Universität Gießen.

In ausführlichen Beratungsgesprächen und Untersuchungen finden wir die optimale Therapieform für unsere Patienten, wobei wir besonderen Wert auf eine individuelle und transparente Beratung legen.

 

Unser Ärzteteam

Dr. med. Silvester von Bülow
Oberarzt

Wir sind für Sie da

Die Klinik für Plastische, Ästhetische, Rekonstruktive und Handchirurgie am AGAPLESION EVANGELISCHEN KRANKENHAUS MITTELHESSEN in Gießen ist ein modernes und renommiertes Zentrum mit großer fachlicher Expertise. Unter der Leitung von Chefarzt  Dr. med. Torsten Schloßhauer bietet die Klinik das gesamte operative Spektrum aus dem Fachgebiet der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgie sowie der Handchirurgie an.

Unsere Kernkompetenzen

Plastisch rekonstruktive Chirurgie

Unser Spektrum der plastisch-rekonstruktiven Chirurgie erstreckt sich über die Wiederherstellung von Form und Funktion der Körperoberfläche bis hin zum Extremitätenerhalt. Rekonstruktive Eingriffe sind vor allem nach Tumoroperationen (Brusttumor, Hauttumore, Gehirn- und Nerventumore), in der Folge von Unfällen, im Rahmen von Verbrennungsverletzungen oder bei angeborenen Fehlbildungen von Bedeutung.

Hierbei ist die Mikrochirurgie, also die Operation mit speziellem Operationsmikroskop und mikrochirurgischem Instrumentarium, die besondere Domäne des rekonstruktiv tätigen Plastischen Chirurgen.

Wir sind ein regionaler und überregionaler Ansprechpartner für die Behandlung von Patienten und ein Kooperationspartner für zahlreiche Fachgebiete.

Unsere Behandlungsschwerpunkte im Einzelnen:

Mikrochirurgische Brustrekonstruktion mit freiem Gewebeaufbau (DIEP-Flap, TRAM, TMG, FCI, S-GAP)

Wiederherstellung der Körperform und Funktion

  • Rekonstruktion von Weichgewebsdefekten nach Trauma, Infektion oder onkologischen Eingriffen (Hauttumore, Weichteilsarkome, Mammakarzinom, Knochentumore)
  • Behandlung von akuten und chronischen Verbrennungs-, Verbrühungs- und Verätzungsverletzungen
  • Plastisch-chirurgische Therapie bei (arteriellen und venösen) Durchblutungsstörungen und bei diabetischem Fußsyndrom
  • Plastisch-chirurgische Deckung bei lagerungsbedingten Druckgeschwüren (Dekubitus)
  • Behandlung von Defekten nach herzchirurgischen Eingriffen (Sternumosteomyelitis)
  • Plastisch-chirurgische Behandlung der Akne inversa
  • Plastisch-chirurgische Therapie von Infektionen der Weichgewebe und Knochen, z.B. nekrotisierende Fasziitis, Osteomyelitis, Hautinfektionen
  • Plastisch-chirurgische Deckung bei Defektverletzungen mit freiliegendem Osteosynthesematerial
  • Funktionsverbessernde Eingriffe an Nerven und Sehnen nach Unfallverletzungen oder Tumoroperationen (Nerven- u. Blutgefäßersatz durch Transplantation, Wiedererlangung von Beweglichkeit durch Sehnenumlagerungen / motorische Ersatzoperationen)
  • Radikale Entfernung bösartiger Weichgewebstumore (Sarkomchirurgie)
  • Behandlung gutartiger Tumore des Binde- und Stützgewebes (Fett, Muskulatur und Nervengewebe),  rekonstruktive und ästhetische Wiederherstellung des Haut- und Weichteilmantels nach Tumorentfernung

Mikrochirurgische Rekonstruktionen mit freien Lappenplastiken

  • DIEP-Lappenplastik
  • ALTP-Lappenplastik
  • Musculus latissimus dorsi Lappenplastik
  • Musculus gracilis Lappenplastik
  • Freie Serratus-Faszienplastik

Rekonstruktionen mit gestielten Lappenplastiken

  • Perforator Lappenplastiken
  • Musculus gastrocnemius Lappenplastik
  • Arteria suralis Lappenplastik
  • S-GAP und I-GAP Lappenplastik
  • Musculus bizeps femoris Lappenplastik
  • Musculus pectoralis Lappenplastik
  • Paraskapular Lappenplastik
  • Arteria radialis Lappenplastik

Ein Video der Deutsche Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen zum Thema platische Chirurgie finden sie hier 

Ästhetische Chirurgie

Die Beweggründe für eine ästhetische Operation sind sehr individueller Natur und bedingen ein besonderes Vertrauensverhältnis zum behandelnden Arzt. Die Klinik für Plastische, Ästhetische, Rekonstruktive und Handchirurgie am AGAPLESION EV. KRANKENHAUS MITTELHESSEN hat es sich zum Ziel gemacht, die Ästhetische Medizin und Ästhetische Chirurgie in Gießen auf höchstem Niveau anzubieten. Dies bedeutet für Sie, dass alle Eingriffe im Vorfeld ausführlich mit Ihnen durch einen Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie besprochen werden. Dazu gehören die möglichen OP-Techniken, der OP-Ablauf, die Risiken aber auch Alternativen der jeweiligen Operation.

Traditionell stellt die ästhetische Chirurgie einen Behandlungsschwerpunkt unserer Klinik dar. Chefarzt Dr. med. Torsten Schloßhauer und sein Team aus erfahrenen Plastischen Chirurgen sind Spezialisten für operative Eingriffe und Behandlungen aus dem gesamten Spektrum des Fachgebietes der Plastischen und Ästhetischen Chirurgie. Zudem bieten wir in unserem Zentrum für Ästhetik das gesamte Spektrum der nicht chirurgischen ästhetischen Leistungen.

Bestmöglicher Komfort während des stationären Aufenthaltes kann durch die Modernisierung unseres innovativen Hauses gewährleistet werden. Helle und freundliche Patientenzimmer mit Wohlfühlcharakter und Hotelstandard und Ausblick in die grüne Umgebung bieten für ein Krankenhaus ungewöhnlich optimale Bedingungen.

Zudem bedeutet die Behandlung in einem Krankenhaus größtmögliche Sicherheit für ästhetische Eingriffe. In unserer Klinik haben Sie das beruhigende Wissen, zu jeder Zeit und in jeder Situation die Infrastruktur eines modernen universitären Lehrkrankenhauses zur Verfügung zu haben. Mittels einer 24-stündigen Bereitschaft eines Plastischen Chirurgen, der im Notfall und in der Nachbetreuung der Operation jederzeit für Sie erreichbar ist, ist eine fortwährende Sicherheit und Betreuung garantiert.

Ihr Vertrauen und Ihr Wohlbefinden sind unser Anspruch.

Unsere Behandlungsschwerpunkte im Einzelnen:

Körperformende ästhetische Chirurgie und körperformende Eingriffe nach massiver Gewichtsabnahme (postbariatrische Chirurgie)

  • Bauchdeckenstraffung (Abdominoplastik)
  • Rücken- und Gesäßstraffung
  • Bodylift
  • Oberarmstraffung
  • Oberschenkelstraffung
  • Bruststraffung

Ästhetische Chirurgie des Gesichtes

  • Facelift, Halslift, Stirnlift
  • Blepharoplastik (Straffung der Augenlider)
  • Rhinoplastik (Nasenkorrektur)
  • Otoplastik (Ohrkorrektur, Korrektur bei abstehenden Ohren)

Körperkonturierung durch Fettabsaugung (Liposuktion)

  • Liposuktion mit besonders schonenden Verfahren (vibrationsassistiert, VAL, PAL)

Ästhetische Chirurgie der Brust

  • Brustvergrößerung mit Implantaten
  • Lipofilling (Eigenfett-Implantation)
  • Bruststraffung
  • Behandlung der Brustbildung beim Mann (Gynäkomastie)

Ästhetische Handchirurgie (Hautstraffung, Entfernung von „Überbeinen“, Volumisierung des Handrückens)

Narbenkorrektur durch Surgical Needling und Medical Needling

Ästhetische Intimchirurgie

  • Schamlippenverkleinerung
  • Formung der großen Schamlippen mit Eigenfett
  • Liposuktion am Venushügel (Mons pubis)
  • Korrektur von Asymmetrien

Hautverjüngung, nicht chirurgische ästhetische Maßnahmen

Als Besonderheit und regionales Alleinstellungsmerkmal unserer Klinik bieten wir ein umfangreiches Spektrum an nicht chirurgischen ästhetischen Maßnahmen in unseren Praxisräumlichkeiten des Zentrums für Ästhetik an. Hierbei sind vor allem zu nennen:

  • Behandlung von Mimikfalten mit Botulinumtoxin (Botox®)
  • Faltenbehandlung mit Hyaluronsäure
  • Lippenformung mit Hyaluronsäure
  • Nasenformung
  • Vampirlift (Eigenbluttherapie, PRP)
  • Microneedling
  • Dermojetbehandlung zur Narbentherapie
  • Fettwegspritze, Lipolyse
  • Hautverjüngung mit Polymilchsäure/Sculptra
  • Fadenlifting/Gewebsstraffung mit PDO-Fäden/Silhouette Soft-Fäden
  • Chemisches Peeling mit Fruchtsäure und TCA
  • Besenreisertherapie
  • Cellulitebehandlung
  • Behandlung der übermäßigen Schwitzneigung (Hyperhidrosis) durch Botulinumtoxin-Injektionen

Rekonstruktive und ästhetische Chirurgie der Brust

Die Rekonstruktive Chirurgie der weiblichen Brust dient der Wiederherstellung von Form und Ästhetik der Brust und der Wiedererlangung der Vollkommenheit des weiblichen Körpers nach Brustkrebs oder nach prophylaktischer Entfernung des Brustdrüsengewebes bei genetischer Veranlagung Brustkrebs zu entwickeln.

In den letzten Jahren hat die Brustrekonstruktion nach einer Entfernung der Brust (Mastektomie) immer mehr Beachtung gefunden. Für die Rekonstruktion der weiblichen Brust stehen heute verschiedene Verfahren zur Verfügung, die individuell an die Patientin angepasst werden. Insbesondere nach einer Bestrahlungstherapie ist der Aufbau der Brust mit Implantaten meist nicht dauerhaft, was den Wiederaufbau der Brust mit Eigengewebe notwendig macht. In unserer Klinik werden sämtliche Rekonstruktionsmöglichkeiten der Brust mit Eigengewebe angeboten und hierzu spezielle mikrochirurgische Techniken verwendet.

Die Entscheidung, welche der vorhandenen Techniken die individuell richtige für die Patientin ist, wird nach ausführlicher Beratung, Untersuchung und Besprechung der Komplikationen und Risiken zusammen mit der Patientin getroffen. 

Des Weiteren bietet unsere Klinik das gesamte Spektrum der ästhetischen und formverändernden Brustchirurgie an.

Unsere Behandlungsschwerpunkte im Einzelnen:

  • Mikrochirurgische Brustrekonstruktion mit freiem Gewebeaufbau (DIEP-Flap, TRAM, TMG, FCI, S-GAP)
  • Korrektureingriffe an der Brust nach Voroperationen, bei Komplikationen sowie Fehlentwicklungen und Asymmetrien der Brust
  • Behandlung der fortgeschrittenen Kapselfibrose
  • Bruststraffung und Brustverkleinerung bei Mammahypertrophie
  • Behandlung angeborener Fehlbildungen der Brust (Asymmetrie, tubuläre Brust, Schlupfwarzen, Trichterbrust)
  • Operative Therapie der Brustbildung beim Mann (Gynäkomastie)
  • Brustvergrößerung durch Implantation von Brustimplantaten der neuesten Generation sowie Eigenfettbehandlung (Lipofilling)
  • Operation der Brust bei Transidentität

Handchirurgie 

Der Bereich der Handchirurgie stellt traditionell einen bedeutenden Schwerpunkt innerhalb der Klinik für Plastische, Ästhetische, Rekonstruktive und Handchirurgie dar. In der Klinik wird ambulant wie stationär das gesamte elektive Spektrum handchirurgischer Expertise angeboten. Die Fachärzte unserer Klinik sind besonders versiert im Bereich der Handchirurgie sowie im Bereich der Mikrochirurgie. Chefarzt Dr. Schloßhauer besitzt die Zusatzbezeichnung Handchirurgie und ist zudem ordentliches Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Handchirurgie (DGH).

Unsere Behandlungsschwerpunkte im Einzelnen:

  • Dupuytrensche Kontraktur (auch Durchführung der Nadelfasziotomie)
    Beim M. Dupuytren Es handelt sich um eine strangbildende Erkrankung des Bindegewebes der Hand, die zur Einziehung der Haut und später zur Verkrümmung (Kontraktur) der betroffenen Finger (vor allem Ringfinger und Kleinfinger) führt. Wir führen die operative Therapie im Sinne einer Entfernung der fibrinösen Stränge (partielle Fasziektomie) in Vollnarkose/Plexusanästhesie routinemäßig durch. Bei entsprechenden Indikationen kann auch eine minimalinvasive Technik (perkutane Nadelfasziotomie) angewandt werden.
  • Karpaltunnelsyndrom (Eingriff in Narkose und „Wide-Awake Chirurgie“)
    Die Einengung des Mittelhandnervs der Hand (Nervus medianus) führt zu typischen Gefühlsstörungen im Bereich v.a. der ersten drei Finger. Wir führen die Operation (Spaltung des Karpaldachs und Freilegung des Nervus medianus) in Plexusanästhesie oder in Lokalanästhesie durch.
  • Nervenkompressionssyndrome (Sulcus Ulnaris Syndrom, Loge de Guyon Syndrom, Pronator Syndrom, Supinator-Logen Syndrom, Wartenberg Syndrom)
    Das Sulcus ulnaris Syndrom (Ellenrinnensyndrom, Kubitalsyndrom) bewirkt durch Einengung des Nervus ulnaris eine Taubheit oder Missempfindungen im Bereich des Kleinfingers und im Bereich der Handkante. Die operative Therapie besteht in der Freilegung und Dekompression des Nerven.
  • Schnellender Finger (Ringbandstenose)
    Das schmerzhafte Schnappen eines Fingers („Schnappfinger“) ist ein häufiges Krankheitsbild und kann durch eine relativ kurze Operation behoben werden. Wir führen den Eingriff im Rahmen der „Wide-Awake-Anästhesie“ (Lokalanästhesie mit lokaler Adrenalingabe) durch.
  • Tendovaginitis de Quervain
    Die Tendovaginosis stenosans de Quervain ist eine Entzündung der Sehnenscheiden auf der Daumenseite des Handgelenks. Die Symptomatik ist durch eine Enge im Bereich der Sehnengleitkanäle zurück zu führen und zeigt sich durch Schmerzen am Handgelenk und Unterarm daumenseitig.
  • Ganglion (Überbein)
    Bei einem Ganglion handelt es sich um einen gutartigen, derben, prall-elastischen Tumor der Hand. Die Therapie der Wahl ist die operative Entfernung des Ganglions unter Lupenbrillensicht inklusive Entfernung des zuführenden Stiels.
  • Daumensattelgelenksarthrose (Rhizarthrose)
    Bei der sog. Rhizarthrose handelt es sich um eine degenerative Erkrankung des Daumensattelgelenkes. Schmerzen entstehen im Bereich des Daumens v.a. bei Drehbewegungen. Die operative Therapie besteht in der Entfernung des betroffenen Gelenkes und in der Stabilisierung durch eine Sehnenschlinge.
  • Angeborene Fehlbildungen der Hand
  • Arthrose der Hand, chronische Schmerzen des Handgelenkes
    Arthroskopie (Gelenkspiegelung) des Handgelenkes
  • Kontrakturen der Hand nach Verbrennungen
  • Sehneneingriffe, Eingriffe an Bändern der Hand (z.B. Skidaumen)
    Durch eine Zerreißung des ulnaren Seitenbandes am Grundgelenk des Daumens kommt es zum sog. Skidaumen. Die operative Versorgung erfolgt durch Bandnaht oder Drahtfixation.
  • Frakturen/Brüche der Hand oder der Finger
    Frakturen können frühzeitig mittels Osteosynthesematerial fixiert werden oder aber auch konservativ (ohne Operation) mit entsprechender Ruhigstellung therapiert werden.
  • Sekundäre Operationen nach Verletzungen
  • Nervenersatzoperationen
  • Motorische Ersatzoperationen
  • Eingriffe bei Handgelenksarthrose
    Arthrodesen
    Handgelenksdenervation: Eine Denervation des Handgelenkes kann bei chronischer Arthrose zu einer Reduktion der Schmerzintensität führen.
  • Chirurgie bei akuten Infekten der Hand
    Akute, meist bakterielle Infekte der Hand, bedingen eine zügige und fachgerechte chirurgische Vorgehensweise.
  • Plastisch chirurgische Defektdeckungen an der Hand
  • Tumorchirurgie der Hand
  • Wide-Awake-Chirurgie
    „Wide-Awake“ bezeichnet die bewusstseinsbasierte Medizin, die den Patienten durch eine rein lokale Betäubung ermöglicht, schmerzfrei während der Hand-OP wach zu bleiben, um aktiv am Erfolg des Eingriffs mitwirken zu können. Eine Oberarmblutsperre ist mit dieser Narkoseform nicht mehr notwendig.

Ein Video der Deutsche Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen zu diesem Thema finden Sie hier

Wir sind Mitglied in der Deutschen Gesellschaft für Handchirurgie (DGH)

 

Transidentität

Unsere Behandlungsschwerpunkte im Einzelnen:

  • Subkutane Mastektomie ggf. in Kombination mit Hysterektomie und Ovarektomie bei Frau zu Mann Transidentität (FzM)
  • Brustaugmentation, Expandereinbringung bei Mann zu Frau Transidentität (MzF)
  • Korrekturoperationen
  • Feminisierende gesichtsformende Eingriffe
  • Phalloplastik (Radialis-Penoid) 

 

Weiterführende Informationen:

Genitalangleichende Operationen von Frau zu Mann

Die operative Geschlechtsangleichung von Frau zu Mann (FzM) dient dem Erreichen eines männlichen Erscheinungsbildes durch ein interdisziplinäres Vorgehen angepasst an das individuelle Therapieziel.

Abfolge der operativen Eingriffe:

1.       Subkutane Mastektomie ggf. in Kombination mit Hysterektomie und Ovarektomie

2.       Kolpektomie ggf. in Kombination mit Penoidkonstruktion

3.       Skrotumplastik und Hodenprothetik, ggf. Glansplastik

4.       Penisprothesenimplantation

 

Subkutane Mastektomie

Die subkutane Mastektomie bei FzM-Transidentität ist häufig der erste wichtige Schritt im Verlauf der operativen Geschlechtsangleichung . Das Hauptziel ist das Erreichen einer männlichen Brustkontur mit einem möglichst optimalen ästhetischen Ergebnis und einem geringen Narbenbild. Die subkutane Mastektomie hat einen ganz erheblichen Einfluss auf die Lebenszufriedenheit der betroffenen transidenten Personen. Es existieren verschiedene Techniken der subkutanen Mastektomie und es wurden in der Literatur verschiedene Algorithmen hinsichtlich der anatomischen Bedingungen beschrieben. Die Operationstechnik ist an die individuellen Erwartungen und Bedingungen des Patienten zu knüpfen. Hierbei sind die folgenden Parameter relevant: das Brustvolumen, der Grad der Brustptose und die Hautelastizität. Monstrey et al. fassten im Jahre 2008 zusammen, dass der Hautüberschuss und die Hautelastizität die Schlüsselfaktoren  hinsichtlich der Auswahl der Operationstechnik sind.  Somit resultieren vier operative Varianten der subkutanen Mastektomie bei FzM-Transidenten:

1.      Subkutane Mastektomie über einen Areolarandschnitt, ggf. mit begleitender Liposuktion und Auflösung der Unterbrustfalte

2.      Subkutane Mastektomie über einen Areolarandschnitt + periareoläre Straffung + Liposuktion und Auflösung der Submammärfalte

3.      Subkutane Mastektomie und kaudale Stielung des Mamillenareolakomplexes (MAK) mit Kranialisierung desselben

4.      Subkutane Mastektomie und freie Mamillentransposition

Alle operativen Techniken haben das gemeinsame Ziel des Erreichens einer männlichen Thoraxkontur durch Entfernung der Brustdrüse selbst mit Beseitigung eines vorhandenen Hautüberschusses und Verkleinerung des MAK sowie Auflösung der Submammärfalte.

Ein individuelles Behandlungskonzept und die frühzeitige Aufklärung über ggf. erforderliche Korrekturoperationen zum Erreichen der Symmetrie führt zu erhöhter Behandlungszufriedenheit der Betroffenen.

 

Geschlechtsangleichende Operationen von Mann zu Frau

Das Ziel von geschlechtsangleichenden Operationen bei Mann- zu-Frau-Transidenten ist die Bildung eines femininen und kohabitationsfähigen Genitales. Dies beinhaltet die Entfernung beider Hoden (Orchiektomie), die Entfernung des Penis (Penektomie) sowie die Bildung einer zur Penetration ausreichend tiefen und weiten Neovagina mit sensibler Klitoroplastik, Meatus urethrae und Schaffung von femininen äußeren Schamlippen. Hinsichtlich der Bildung der Vulva existieren zahlreiche Techniken. Hinsichtlich der Abfolge der operativen Eingriffe hingegen besteht weitest gehend Einigkeit. Aufgrund einer hohen Rate von Korrekturoperationen, die über 50% liegt, tendieren zahlreiche Operateure zu einem zweizeitigen Vorgehen. Große retrospektive Studien haben eine geringe Rate von Major-Komplikationen gezeigt, wenn die entsprechenden Eingriffe in versierten Zentren durchgeführt werden.

Abfolge der genitalangleichenden Operationen Mann zu Frau

1.      Orchiektomie + Penektomie und Resektion der Corpora cavernosa

2.      Vaginoplastik und Bildung eines Meatus urethrae

3.      Vulvaplastik mit Klitorisplastik

 

Weitere operative Eingriffe bei Mann- zu- Frau-Transidenten

Mammaaugmentation (Einbringen von Expandern und definitiven Implantaten)

Gesichtsfeminisierende Eingriffe:

  • Brauenlifting
  • Entfernung der supraorbitalen Wülste (Frontal Bossing)
  • Vorschub der vorderen Haarlinie (Hair Advancement)
  • Verschmälerung eines prominenten Kehlkopfes (Schildknorpel-Shaving)
  • Kinnverschmälerung
  • Lip-Reshaving (Feminisierung der Lippen)
  • Feminisierende Rhinoplastik

 

Eine Publikation von Herrn Dr. Torsten Schloßhauer zum Thema "Geschlechtsangleichende Operationen bei Transidentität" finden Sie hier

Lipödem-Zentrum-Mittelhessen

Bei dem chronischen Lipödem handelt es sich um eine schmerzhafte, anlagebedingte Fettgewebsverteilungsstörung der Extremitäten nahezu ausschließlich bei weiblichen Patientinnen. Sekundär kommt es zu einer Mikroangiopathie und Ödemneigung. Die Patientinnen leiden an Berührungs-, Druck- und Spannungsschmerzen und neigen des Öfteren zu Hämatombildung.

Konservative Behandlungen wie eine Entstauungs- oder Bewegungstherapie bringen meist nur eine temporäre Linderung der Symptome, dennoch sollten diese zunächst ausgeschöpft werden. Meist kann durch die konservativen Maßnahmen kein nachhaltiger Erfolg erzielt werden, sodass die Liposuktion die Therapie der Wahl ist. Bei diesem Eingriff können die überschüssigen und einschränkenden Fettzellen schonend, sanft und vor allem nachhaltig abgesaugt werden.

In unserer Klinik erfolgt die Absaugung besonders schonend mit hochmoderner Technik vibrationsassistiert mittels des „Microair PAL® Liposuction Systems“.

Lipödem-Zentrum-Mittelhessen

Die Zunahme der Zahl der Betroffenen und das erhöhte Bewusstsein in der Bevölkerung für das Beschwerdebild bedingt die Aktualität der Thematik.

Dem haben wir Rechnung getragen und mit dem Ziel der bestmöglichen Behandlung das Lipödem-Zentrum-Mittelhessen (LZM) gegründet. Die Klinik für Plastische, Ästhetische, Rekonstruktive und Handchirurgie des AGAPLESION EV. KRANKENHAUS MITTELHESSEN in Gießen beschäftigt sich klinisch sowie wissenschaftlich mit dem Krankheitsbild des Lipödems. So werden sämtliche Patienten standardisiert voruntersucht und der Erfolg der therapeutischen Maßnahmen wird wissenschaftlich aufgearbeitet. Hierbei erfolgt eine enge Zusammenarbeit mit dem AGPLESION Markus Krankenhaus Frankfurt am Main sowie mit der Goethe Universität Frankfurt am Main. Die wissenschaftlichen Erkenntnisse werden regelmäßig auf Kongressen und in internationalen Fachzeitschriften  publiziert. Ebenso besteht ein intensiver Austausch mit Selbsthilfegruppen sowie lymphologischen Spezialzentren und Praxen.

Unsere Klinik kann betroffenen Patientinnen die bestmögliche Betreuung und Therapie vom Erstkontakt mit der Krankenkasse bis hin zur Liposuktion bieten. Die Patientinnen können hierbei die Gewissheit haben stets auf dem aktuellen Stand der wissenschaftlichen Erkenntnis behandelt zu werden.

Aktuelle Information: Laut Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses ist seit dem 1. Januar 2020 bei Lipödem im Stadium III die Liposuktion an den Extremitäten Kassenleistung. Diese Regelung ist bis zum 31. Dezember 2024 befristet.

Weiterführende Informationen :
G-BA Beschluss Lipödem 
S1 Leitlinie der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e.V.

Zweitmeinungszentrum

Wir sind ein kompetenter Ansprechpartner, wenn Sie eine zügige, unverbindliche und fachkompetente Zweitmeinung nach dem aktuellen Stand der Wissenschaft benötigen. Das Zweitmeinungszentrum steht sowohl ärztlichen Kollegen aus dem ambulanten bzw. stationären Bereich als auch Patienten zur Verfügung.

Unser Zweitmeinungszentrum bietet diesen Service unverbindlich und kostenlos an. Innerhalb von 72 Stunden erhalten Sie garantiert eine erste Einschätzung. Wir bitten aber um Ihr Verständnis, dass eine umfassende und valide Zweitmeinung erst nach persönlicher Untersuchung und Durchsicht  aller Befunde möglich ist.

Gerne können Sie uns in einer E-Mail die entsprechenden Unterlagen – Radiologiebefunde, Operationsberichte, Entlassungsberichte etc. – zukommen lassen oder einen Termin in unserer Sprechstunde vereinbaren.

Für zuweisende Kollegen haben wir eine spezielle Mailadresse eingerichtet: konsil.plastische@ekm-gi.de

Unsere Sprechstunden

Chefarztsprechstunde

Chefarzt Dr. med. Torsten Schloßhauer

  • Mittwoch 13:00 bis 16:00 Uhr
  • Freitag 08:30 bis 15:30 Uhr
  • und nach Vereinbarung

Sprechstunde Ästhetik

Zentrum für Ästhetik

  • Mittwoch 09:00 bis 16:00 Uhr
  • Donnerstag: 09:00 bis 16:00 Uhr
  • Freitag: 09:00 bis 16:00 Uhr

Sprechstunde Plastische Chirurgie

  • Montag bis Freitag 08:30 bis 15:30 Uhr

Sprechstunde postbariatrische Patienten

  • Montag bis Freitag 08:30 bis 15:30 Uhr
     

Weitere Informationen

Kostenübernahme durch die Krankenkassen

Im Rahmen eines ausführlichen ambulanten Vorgespräches in der Plastisch-Chirurgischen Sprechstunde werden die Möglichkeiten einer Kostenübernahme seitens der Krankenkasse mit dem Patienten besprochen. In der Regel übernehmen die Krankenkassen die Kosten für eine Operation nur, wenn medizinische Gründe vorliegen, also eine funktionelle Beeinträchtigung im Vordergrund steht.

Leistungen der Rekonstruktiven Chirurgie, wie der Wiederaufbau der Brust nach Brustkrebs oder die Deckung von Defektwunden, werden jedoch selbstverständlich von den Krankenkassen übernommen.

Die Kosten für eine ästhetische Operation sind je nach operativem Aufwand sehr unterschiedlich. Die Kosten setzen sich aus einem Krankenhausanteil, einem Honorar für den Anästhesisten und dem Operationshonorar zusammen. Kosten können je nach Zeitaufwand auch bei gleichem Eingriff unterschiedlich hoch sein. In einem ausführlichen Vorgespräch werden dem Patienten die einzelnen Kosten sorgfältig und transparent erläutert.

Genaue Informationen hinsichtlich der Kostenübernahmemöglichkeit erhalten Sie in einem ausführlichen Gespräch mit unserem Team oder auch vorab über unser Sekretariat.

Interdisziplinarität

Die interdisziplinäre Zusammenarbeit ermöglicht einen fachübergreifenden, intensiven Austausch und stellt dadurch eine exzellente Behandlung für den Patienten sicher. Im Rahmen unserer Kooperationen bieten wir Ihnen kurze Wege und ein hohes Maß an medizinischer Kompetenz mit regionalen und überregionalen Partnern an. In unserer Klinik stehen umfangreiche technische und personelle Ressourcen zur Verfügung, was für den Patienten die größtmögliche Sicherheit bedeutet

  • Allgemeinchirurgie: Defektdeckung nach Rektumkarzinom, Defektdeckung der Bauchwand
  • Dermatologie: Entfernung und Defektdeckung bei primären Hauttumoren (Basaliom, Malignes Melanom, Plattenepithelkarzinom, Merkelzell-Karzinom) und sekundären Hauttumoren (Metastasen), Lymphknotenchirurgie, Defektdeckung nach Hautinfektionen (Lyell-Syndrom, Acne inversa)
  • Gefäßchirurgie: Defektdeckung schlecht durchbluteter Extremitäten bei peripheren arteriellen Verschlusskrankheiten oder bei venösen Ulzera
  • Geriatrie: Dekubitalchirurgie mit Defektdeckung nach Druckgeschwüren (Hinterkopf, Schulterblatt, Ellenbogen, Gesäßregion, Sitzbein, Ferse)
  • Gynäkologie: Entfernung von Mammakarzinomen und (primäre oder sekundäre) Brustrekonstruktion mit Eigengewebe vom Bauch (DIEP-Lappen), Rücken (Musculus latissimus dorsi), Bein (Transversen Musculus gracilis), Gesäß (S-GAP), Lymphknotenchirurgie mit Transplantation von Lymphknoten bei Lymphödem nach Bestrahlung, Rekonstruktion der Genitalregion nach Vulvakarzinomen
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde: Defektdeckung im Halsbereich nach Entfernung von Tumoren, Rekonstruktion des N. fazialis und anderer Nerven nach
  • Herzchirurgie: Defektdeckung der Brustwand bei Sternumosteomyelitis nach Herzoperationen
  • Innere Medizin, Diabetologie: Defektdeckung bei diabetischem Fußsyndrom bzw. bei diabetischer Mikro- und Makroangiopathie sowie bei venösen Ulzera
  • Neurochirurgie: Defektdeckung im Schädelbereich und im Bereich der Wirbelsäule mit freiliegendem Knochen nach Tumoroperationen oder nach Entfernung von Blutgerinnseln, Rekonstruktion des Nervus fazialis und anderer Nerven nach Tumoroperationen (z. B. Akustikusneurinom), maligne peripherer Nervenscheidentumore (MPNST)
  • Neurologie: Muskelersatzverfahren und Rekonstruktion peripherer Nerven nach Verletzungen des peripheren und zentralen Nervenkompressionssyndrome der oberen Extremität (Thoracic outlet syndrom, Karpaltunnelsyndrom, Sulcus ulnaris Syndrom, Loge de Guyon Syndrom, Wartenberg Syndrom etc.) und der unteren Extremität (Meralgia paraesthetica, Tarsaltunnel Syndrom, Morton Neuralgie / Morton Neurom), Nervendekompression bei Migräne bzw. Spannungskopfschmerz
  • Onkologie, Strahlentherapeuten, Nuklearmediziner: Tumorbehandlung und funktionelle Behandlung (Sarkome, atypische Weichteiltumore)
  • Orthopädie: Defektdeckung von Extremitäten nach Komplikationen nach Gelenkprothesen, Muskelersatzverfahren und Nervenoperationen nach Verletzung peripherer Nerven (Peroneuslähmung z. B. nach Tumoroperationen oder nach Sportunfällen)
  • Thoraxchirurgie: Defektdeckung der Brustwand nach Lungentumoren
  • Unfallchirurgie: Defektdeckung von Extremitäten und der Wirbelsäule mit freiliegenden Knochen oder Osteosynthesematerial, Muskelersatzverfahren und Nervenoperationen nach Verletzung peripherer Nerven (z. B. nach Verkehrsunfällen oder nach Tumoroperationen), Replantation abgetrennter Extremitäten (Arme, Beine, einzelne Finger), Extremitätenerhalt
  • Urologie: Kooperation  bei geschlechtsangleichenden Eingriffen, Defektdeckung im Genitalbereich (z. B. nach Founier’scher Gangrän), Replantation abgetrennter Genitalien, Penis-Rekonstruktion nach Tumor

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Kooperationen

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