Ärztlicher Direktor und Chefarzt
Herr Dr. med. Torsten Schloßhauer
Sekretariat
Frau Datz
Erreichbarkeit:
Montag - Donnerstag:
08:00 - 16:00 Uhr
Freitag:
08:00 - 15:00 Uhr
T (0641) 96 06 - 388
F (0641) 96 06 - 389
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Die Klinik für Plastische, Ästhetische, Rekonstruktive und Handchirurgie am AGAPLESION EV. KRANKENHAUS in Gießen bietet als renommiertes Zentrum mit langjähriger Expertise ein umfassendes Spektrum der plastisch-rekonstruktiven und ästhetischen Chirurgie sowie der Handchirurgie an. Im AGAPLESION EV. KRANKENHAUS MITTELHESSEN steht Ihnen die Klinik für Plastische Chirurgie in modernsten Räumlichkeiten mit einem hochspezialisierten Ärzt:innen- und Pflegeteam zur Verfügung.
Als Bestandteil einer hochmodernen Klinik bieten wir Patient:innen eine umfassende interdisziplinäre Behandlung sowie die technische Ausstattung und Sicherheit eines universitären Lehrkrankenhauses auf höchstem medizinischen Niveau.
Besondere Schwerpunkte der Klinik stellen das gesamte Spektrum der Wiederherstellungsoperationen (WHO) nach massiver Gewichtsabnahme und die Therapie des Lipödems dar. In unserer Klinik werden sämtliche körperstraffende Eingriffe nach modernsten Operationstechniken durchgeführt. In unserem Zentrum für Wiederherstellungsoperationen (WHO) erfolgt eine individuelle Therapieplanung und Information/Beratung der Patient:innen durch versierte Fachärzt:innen für Plastische und Ästhetische Chirurgie. Die Fachärzt:innen der Klinik weisen eine ganz besondere Expertise bei sämtlichen Verfahren der postbariatrischen Wiederherstellungsoperationen auf. Zudem bestehen enge Kooperationen mit bariatrischen Zentren (Adipositaszentren).
Die Klinik für Plastische, Ästhetische, Rekonstruktive und Handchirurgie, gegründet 2003, deckt das gesamte Spektrum des Fachgebietes ab.
Operative Schwerpunkte sind die gesamte Chirurgie der Brust, inklusive der mikrochirurgischen Brustrekonstruktion und der mikrochirurgische Gewebeersatz im Rahmen von Defektverletzungen, Tumoren, Verbrennungen und chronischen Wunden wie Dekubitus. Wir sind spezialisiert auf Handchirurgie und können traditionell das gesamte Gebiet der ästhetischen Chirurgie und auch der nicht operativen ästhetischen Medizin anbieten.
Unsere Klinik ist Kooperationspartner mehrerer regionaler Brustzentren und regionaler Traumazentren sowie Kooperationspartner der Justus-Liebig-Universität Gießen.
In ausführlichen Beratungsgesprächen und Untersuchungen finden wir die optimale Therapieform für unsere Patient:innen, wobei wir besonderen Wert auf eine individuelle und transparente Beratung legen.

Dr. med. Torsten Schloßhauer
Chefarzt

Die Klinik für Plastische, Ästhetische, Rekonstruktive und Handchirurgie am AGAPLESION EVANGELISCHEN KRANKENHAUS MITTELHESSEN in Gießen ist ein modernes und renommiertes Zentrum mit großer fachlicher Expertise. Unter der Leitung von Chefarzt Dr. med. Torsten Schloßhauer bietet die Klinik das gesamte operative Spektrum aus dem Fachgebiet der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgie sowie der Handchirurgie an.
Unser Spektrum der plastisch-rekonstruktiven Chirurgie erstreckt sich über die Wiederherstellung von Form und Funktion der Körperoberfläche bis hin zum Extremitätenerhalt. Rekonstruktive Eingriffe sind vor allem nach Tumoroperationen (Brusttumor, Hauttumore, Gehirn- und Nerventumore), in der Folge von Unfällen, im Rahmen von Verbrennungsverletzungen oder bei angeborenen Fehlbildungen von Bedeutung.
Hierbei ist die Mikrochirurgie, also die Operation mit speziellem Operationsmikroskop und mikrochirurgischem Instrumentarium, die besondere Domäne des rekonstruktiv tätigen Plastischen Chirurgen.
Wir sind ein regionaler und überregionaler Ansprechpartner für die Behandlung von Patient:innen und ein Kooperationspartner für zahlreiche Fachgebiete.
Unsere Behandlungsschwerpunkte im Einzelnen:
Mikrochirurgische Brustrekonstruktion mit freiem Gewebeaufbau (DIEP-Flap, TRAM, TMG, FCI, S-GAP)
Wiederherstellung der Körperform und Funktion
Mikrochirurgische Rekonstruktionen mit freien Lappenplastiken
Rekonstruktionen mit gestielten Lappenplastiken
Ein Video der Deutsche Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen zum Thema platische Chirurgie finden sie hier
Die Beweggründe für eine ästhetische Operation sind sehr individueller Natur und bedingen ein besonderes Vertrauensverhältnis zum:zur behandelnden Ärzt:in. Die Klinik für Plastische, Ästhetische, Rekonstruktive und Handchirurgie am AGAPLESION EV. KRANKENHAUS MITTELHESSEN hat es sich zum Ziel gemacht, die Ästhetische Medizin und Ästhetische Chirurgie in Gießen auf höchstem Niveau anzubieten. Dies bedeutet für Sie, dass alle Eingriffe im Vorfeld ausführlich mit Ihnen durch eine:n Fachärzt:in für Plastische und Ästhetische Chirurgie besprochen werden. Dazu gehören die möglichen OP-Techniken, der OP-Ablauf, die Risiken aber auch Alternativen der jeweiligen Operation.
Traditionell stellt die ästhetische Chirurgie einen Behandlungsschwerpunkt unserer Klinik dar. Chefarzt Dr. med. Torsten Schloßhauer und sein Team aus erfahrenen Plastischen Chirurgen sind Spezialisten für operative Eingriffe und Behandlungen aus dem gesamten Spektrum des Fachgebietes der Plastischen und Ästhetischen Chirurgie. Zudem bieten wir in unserem Zentrum für Ästhetik das gesamte Spektrum der nicht chirurgischen ästhetischen Leistungen.
Bestmöglicher Komfort während des stationären Aufenthaltes kann durch die Modernisierung unseres innovativen Hauses gewährleistet werden. Helle und freundliche Patient:innen-zimmer mit Wohlfühlcharakter und Hotelstandard und Ausblick in die grüne Umgebung bieten für ein Krankenhaus ungewöhnlich optimale Bedingungen.
Zudem bedeutet die Behandlung in einem Krankenhaus größtmögliche Sicherheit für ästhetische Eingriffe. In unserer Klinik haben Sie das beruhigende Wissen, zu jeder Zeit und in jeder Situation die Infrastruktur eines modernen universitären Lehrkrankenhauses zur Verfügung zu haben. Mittels einer 24-stündigen Bereitschaft eines Plastischen Chirurgen, der im Notfall und in der Nachbetreuung der Operation jederzeit für Sie erreichbar ist, ist eine fortwährende Sicherheit und Betreuung garantiert.
Ihr Vertrauen und Ihr Wohlbefinden sind unser Anspruch.
Unsere Behandlungsschwerpunkte im Einzelnen:
Körperformende ästhetische Chirurgie und körperformende Eingriffe nach massiver Gewichtsabnahme (postbariatrische Chirurgie)
Ästhetische Chirurgie des Gesichtes
Körperkonturierung durch Fettabsaugung (Liposuktion)
Ästhetische Chirurgie der Brust
Ästhetische Handchirurgie (Hautstraffung, Entfernung von „Überbeinen“, Volumisierung des Handrückens)
Narbenkorrektur durch Surgical Needling und Medical Needling
Ästhetische Intimchirurgie
Hautverjüngung, nicht chirurgische ästhetische Maßnahmen
Als Besonderheit und regionales Alleinstellungsmerkmal unserer Klinik bieten wir ein umfangreiches Spektrum an nicht chirurgischen ästhetischen Maßnahmen in unseren Praxisräumlichkeiten des Zentrums für Ästhetik an. Hierbei sind vor allem zu nennen:
Die Rekonstruktive Chirurgie der weiblichen Brust dient der Wiederherstellung von Form und Ästhetik der Brust und der Wiedererlangung der Vollkommenheit des weiblichen Körpers nach Brustkrebs oder nach prophylaktischer Entfernung des Brustdrüsengewebes bei genetischer Veranlagung Brustkrebs zu entwickeln.
In den letzten Jahren hat die Brustrekonstruktion nach einer Entfernung der Brust (Mastektomie) immer mehr Beachtung gefunden. Für die Rekonstruktion der weiblichen Brust stehen heute verschiedene Verfahren zur Verfügung, die individuell an die Patientin angepasst werden. Insbesondere nach einer Bestrahlungstherapie ist der Aufbau der Brust mit Implantaten meist nicht dauerhaft, was den Wiederaufbau der Brust mit Eigengewebe notwendig macht. In unserer Klinik werden sämtliche Rekonstruktionsmöglichkeiten der Brust mit Eigengewebe angeboten und hierzu spezielle mikrochirurgische Techniken verwendet.
Die Entscheidung, welche der vorhandenen Techniken die individuell richtige für die Patientin ist, wird nach ausführlicher Beratung, Untersuchung und Besprechung der Komplikationen und Risiken zusammen mit der Patientin getroffen.
Des Weiteren bietet unsere Klinik das gesamte Spektrum der ästhetischen und formverändernden Brustchirurgie an.
Unsere Behandlungsschwerpunkte im Einzelnen:
Der Bereich der Handchirurgie stellt traditionell einen bedeutenden Schwerpunkt innerhalb der Klinik für Plastische, Ästhetische, Rekonstruktive und Handchirurgie dar. In der Klinik wird ambulant wie stationär das gesamte elektive Spektrum handchirurgischer Expertise angeboten. Die Fachärzt:innen unserer Klinik sind besonders versiert im Bereich der Handchirurgie sowie im Bereich der Mikrochirurgie. Chefarzt Dr. Schloßhauer besitzt die Zusatzbezeichnung Handchirurgie und ist zudem ordentliches Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Handchirurgie (DGH).
Unsere Behandlungsschwerpunkte im Einzelnen:
Ein Video der Deutsche Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen zu diesem Thema finden Sie hier
Wir sind Mitglied in der Deutschen Gesellschaft für Handchirurgie (DGH)



Gemeinsam auf Ihrem Weg zur authentischen Identität
Die Entscheidung für geschlechtsangleichende Behandlungen ist ein zutiefst persönlicher Schritt. In der Klinik für Plastische, Ästhetische, Rekonstruktive und Handchirurgie am Agaplesion Ev. Krankenhaus Mittelhessen begleiten wir trans*, intergeschlechtliche und nicht-binäre Menschen (TIN*) mit höchster medizinischer Präzision und menschlicher Empathie in einer Atmosphäre, in der Sie als Mensch im Mittelpunkt stehen. Unser Ziel ist es, Ihren Körper mit Ihrer Identität in Einklang zu bringen und Ihre Lebensqualität nachhaltig zu steigern.
Unsere Behandlungsschwerpunkte im Einzelnen:
Wir verstehen geschlechtsangleichende Operationen als maßgeschneiderte Eingriffe. In einem ausführlichen Beratungsgespräch planen wir gemeinsam die Schritte, die zu Ihren individuellen Zielen passen.
1. Oberkörper-Operationen (Top Surgery)
Transmaskuline Brustkorrektur (Mastektomie) Für viele transmaskuline und nicht-binäre Personen ist die Angleichung der Brustkontur der wichtigste Schritt, um sich im eigenen Körper wohlzufühlen. Unser Ziel ist ein ästhetisches, maskulines Ergebnis mit minimaler Narbenbildung. Die Wahl der Operationstechnik ist eine individuelle Entscheidung.
Transfeminine Brustaugmentation Zum Erreichen einer femininen Brustsilhouette bieten wir modernste Verfahren zur Brustvergrößerung beispielsweise mit mit hochwertigen Silikonimplantaten und je nach körperlicher Voraussetzung auch mit der Einbringung eines Expanders.
2. Gesichtsfeminisierende Operationen (Facial Feminization Surgery- FFS)
Das Gesicht ist unser primäres Kommunikationsmittel. Durch gezielte chirurgische Anpassungen können wir maskulin gelesene Merkmale harmonisieren und feminisieren. Unser Spektrum umfasst:
Warum das „EV“?
Kontakt & Sprechstunde
Ein Erstgespräch dient dazu, Ihre Fragen zu klären und einen gemeinsamen Behandlungsplan zu erstellen. Wir unterstützen Sie auch bei den administrativen Voraussetzungen für die Kostenübernahme durch die Krankenkasse.
Sprechzeiten & Terminvereinbarung
Telefon: (0641) 96 06 - 388
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Eine Publikation von Herrn Dr. Torsten Schloßhauer zum Thema "Geschlechtsangleichende Operationen bei Transidentität" finden Sie hier
Bei dem chronischen Lipödem handelt es sich um eine schmerzhafte, anlagebedingte Fettgewebsverteilungsstörung der Extremitäten nahezu ausschließlich bei weiblichen Patientinnen. Sekundär kommt es zu einer Mikroangiopathie und Ödemneigung. Die Patientinnen leiden an Berührungs-, Druck- und Spannungsschmerzen und neigen des Öfteren zu Hämatombildung.
Konservative Behandlungen wie eine Entstauungs- oder Bewegungstherapie bringen meist nur eine temporäre Linderung der Symptome, dennoch sollten diese zunächst ausgeschöpft werden. Meist kann durch die konservativen Maßnahmen kein nachhaltiger Erfolg erzielt werden, sodass die Liposuktion die Therapie der Wahl ist. Bei diesem Eingriff können die überschüssigen und einschränkenden Fettzellen schonend, sanft und vor allem nachhaltig abgesaugt werden.
In unserer Klinik erfolgt die Absaugung besonders schonend mit hochmoderner Technik vibrationsassistiert mittels des „Microair PAL® Liposuction Systems“.
Lipödem-Zentrum-Mittelhessen
Die Zunahme der Zahl der Betroffenen und das erhöhte Bewusstsein in der Bevölkerung für das Beschwerdebild bedingt die Aktualität der Thematik.
Dem haben wir Rechnung getragen und mit dem Ziel der bestmöglichen Behandlung das Lipödem-Zentrum-Mittelhessen (LZM) gegründet. Die Klinik für Plastische, Ästhetische, Rekonstruktive und Handchirurgie des AGAPLESION EV. KRANKENHAUS MITTELHESSEN in Gießen beschäftigt sich klinisch sowie wissenschaftlich mit dem Krankheitsbild des Lipödems. So werden sämtliche Patienten standardisiert voruntersucht und der Erfolg der therapeutischen Maßnahmen wird wissenschaftlich aufgearbeitet. Hierbei erfolgt eine enge Zusammenarbeit mit dem AGPLESION Markus Krankenhaus Frankfurt am Main sowie mit der Goethe Universität Frankfurt am Main. Die wissenschaftlichen Erkenntnisse werden regelmäßig auf Kongressen und in internationalen Fachzeitschriften publiziert. Ebenso besteht ein intensiver Austausch mit Selbsthilfegruppen sowie lymphologischen Spezialzentren und Praxen.
Unsere Klinik kann betroffenen Patientinnen die bestmögliche Betreuung und Therapie vom Erstkontakt mit der Krankenkasse bis hin zur Liposuktion bieten. Die Patientinnen können hierbei die Gewissheit haben stets auf dem aktuellen Stand der wissenschaftlichen Erkenntnis behandelt zu werden.
Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat am 17. Juli 2025 beschlossen, dass die Liposuktion zur Behandlung des Lipödems künftig in allen Stadien (I–III) als Regelleistung der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) anerkannt wird. Diese Entscheidung basiert auf den positiven Ergebnissen der LIPLEG-Studie, die den medizinischen Nutzen der operativen Therapie gegenüber rein konservativen Maßnahmen belegt.
Weiterführende Informationen :
Lesen Sie auch: Empfehlenswerten Beiträge im Gießener Anzeiger und im Deutsches Ärzteblatt.
Nach einer massiven Gewichtsabnahme, meist in der Folge einer bariatrischen Operation (Magenbypass, Schlauchmagen, Magenband), haben die betreffenden Patient:innen einen sehr wichtigen Schritt auf dem Weg in einen normalen Alltag getan. Die hängende Haut nach der massiven Gewichtsabnahme bedeutet jedoch weiterhin eine ausgeprägte Einschränkung der Lebensqualität. Die Patient:innen sind insbesondere durch die mechanischen Komplikationen durch die hängenden Hautlappen beeinträchtigt. Hautreizungen, bis hin zu offenen Wunden (Intertrigo), können die Lebensqualität stark einschränken und bedingen auch die medizinische Notwendigkeit der sogenannten Wiederherstellungsoperationen (Straffungsoperationen nach massiver Gewichtsabnahme, WHO).
Die Klinik für Plastische Chirurgie des AGAPLESION Evangelischen Krankenhauses Mittelhessen in Gießen steht Ihnen als kompetenter Partner zur Seite und hilft die gesteckten Ziele zu erreichen. Hierzu gehört die erste Kontaktaufnahme in der Sprechstunde mit einer ausführlichen Beratung über die erreichbaren Ziele und die notwendigen Operationsschritte. Und...was uns besonders wichtig ist: unsere Ärzt:innen hören zu!
Für jede:n Patient:in erstellt unser kompetentes Team einen individuellen Therapieplan. Hinsichtlich der möglichen Kostenübernahme der Operation durch die Krankenkassen erhalten die Patient:innen eine umfassende Beratung und es wird ein fachärztliches Attest erstellt. Hiermit kann ein Kostenübernahmeantrag bei der Krankenkasse gestellt werden. Unterstützend können weitere Atteste vom Hausarzt, Dermatologen oder Orthopäden eingeholt werden.
Nach Vorlage der Kostenübernahme durch die Krankenkassen stellt sich der:die Patient:in erneut in der Sprechstunde vor und es werden sämtliche Details individuell besprochen: die Operationstechnik, die zu erwartende Resultate, die Risiken, mögliche Varianten, der stationäre Aufenthalt, geplante Folgeoperationen.
Unser operatives Leistungsspektrum (Wiederherstellungsoperationen, WHO) umfasst:
Um eine Beratung und Behandlung auf höchstem Niveau zu gewährleisten haben wir uns in unserem Zentrum hohe Qualitätsstandards auferlegt. Die Behandlung erfolgt durch ausgewiesene Expert:innen, die jeweils die Fachärzt:innen-bezeichnung für Plastische und Ästhetische Chirurgie besitzen. Zudem erfolgt ein enger Austausch mit Adipositaszentren und es werden regelmäßige Informationsveranstaltungen für Patient:innen angeboten.
Leistungen des Zentrums für Wiederherstellungsoperationen (WHO):
Seit dem 1. Juli 2026 kann die Liposuktion bei Lipödem unabhängig vom Krankheitsstadium eine Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung sein. Das bedeutet jedoch nicht, dass jedes Krankenhaus den Eingriff ambulant mit der Krankenkasse abrechnen darf. In unserer Klinik ist eine ambulante Abrechnung weder mit einer gesetzlichen noch mit einer privaten Krankenversicherung möglich. Auf dieser Seite erklären wir die medizinischen Voraussetzungen, die Gründe für diese Einschränkung und die bei uns möglichen Behandlungswege.
Das Wichtigste vorab: Bitte lassen Sie die Diagnose Lipödem vor der chirurgischen Vorstellung durch eine der unten genannten qualifizierten Facharztgruppen bestätigen. Bei ausgeprägtem Befund kann eine stationäre Behandlung notwendig sein; ob dies bei Ihnen der Fall ist, beurteilen wir in der Klinik. Ambulante Liposuktionen bieten wir ausschließlich als Selbstzahlerleistung an.
1. Das Lipödem muss nach den Vorgaben der QS-RL diagnostiziert sein
Für die Diagnose müssen alle folgenden Merkmale vorliegen:
2. Die konservative Therapie muss ausgeschöpft sein
In den sechs Monaten unmittelbar vor der fachärztlichen Bestätigung muss eine ärztlich verordnete konservative Therapie kontinuierlich durchgeführt worden sein, ohne dass die Beschwerden ausreichend gelindert werden konnten. Welche Maßnahmen sinnvoll sind, richtet sich nach dem individuellen Befund. Häufig gehören dazu Kompression und Bewegungstherapie; eine manuelle Lymphdrainage kann ergänzend verordnet werden. Die QS-RL schreibt nicht für jede Patientin dieselbe einzelne Maßnahme vor.
Geeignete Nachweise: Arztbriefe oder Atteste, Verordnungen, Bestätigungen der behandelnden Physio- oder Lymphtherapie mit Zeitraum und Häufigkeit, Nachweise zur Kompressionsversorgung sowie ergänzend ein Verordnungsverlauf Ihrer Krankenkasse. Ein Krankenkassenauszug zeigt die Verordnung, belegt allein aber nicht sicher die tatsächliche kontinuierliche Durchführung.
3. Das Gewicht muss stabil sein
In den sechs Monaten vor der Indikationsprüfung darf keine Gewichtszunahme stattgefunden haben. Dokumentieren Sie deshalb möglichst Gewichtswerte mit Datum, vorzugsweise aus ärztlichen Unterlagen.
4. BMI und gegebenenfalls Waist-to-Height-Ratio (WtHR) müssen im zulässigen Bereich liegen
| WtHR berechnen | Taillenumfang in cm ÷ Körpergröße in cm |
| Bis 40 Jahre | höchstens 0,50 cm |
| 41 bis 49 Jahre | 0,51 im Alter von 41 Jahren; danach +0,01 pro Lebensjahr bis 0,59 im Alter von 49 Jahren |
| Ab 50 Jahren | höchstens 0,60 |
Wurden BMI- oder WtHR-Grenzen zuvor überschritten, müssen die maßgeblichen Grenzwerte nach Behandlung der Adipositas in den sechs Monaten vor der Indikationsstellung durchgehend eingehalten worden sein.
Wichtige Rollenverteilung: Die Diagnose und die Prüfung der Voraussetzungen müssen zunächst durch eine laut der Qualitätsrichtlinie des GBA dafür autorisierte Fachärztin oder Facharzt erfolgen. Die operierende Fachärztin oder der operierende Facharzt prüft diese Angaben anschließend und stellt die endgültige Operationsindikation.
Diagnose und Prüfung der Voraussetzungen dürfen erfolgen durch Fachärztinnen und Fachärzte für:
So finden und prüfen Sie eine geeignete Facharztpraxis
Nutzen Sie möglichst die offizielle Arztsuche und prüfen Sie dort die genaue Facharzt- oder Zusatzbezeichnung. Der untenstehende Link führt direkt zur Arztsuche Hessen. Für Praxen außerhalb Hessens können Sie die bundesweite Arztsuche 116117 verwenden.
| Offizielle Arztsuchein Hessen: | Arztsuche Hessen der Kassenärztlichen Vereinigung |
| Offizielle Arztsuchebundesweit: | 116117 |
Suchen Sie nach Namen und Ort und vergleichen Sie die dort hinterlegte Facharzt- oder Zusatzbezeichnung. Fehlt die Zusatzbezeichnung oder bleibt etwas unklar, bitten Sie die Praxis um eine kurze schriftliche Bestätigung. Eine Angabe auf der Praxiswebsite ist hilfreich, aber allein kein verlässlicher Nachweis.
Wichtig: Die KV-Verzeichnisse erfassen vor allem Praxen, die an der vertragsärztlichen Versorgung teilnehmen. Wird eine Zusatzbezeichnung dort oder im Arztbrief nicht angezeigt, fragen Sie die Praxis nach der exakten, schriftlich bestätigten Bezeichnung. Unsere Klinik prüft die Qualifikation anhand der eingereichten Unterlagen.
Die Liposuktion selbst dürfen insbesondere entsprechend erfahrene und zugelassene Fachärztinnen und Fachärzte für folgende Gebiete durchführen:
Ihr Weg zur Vorstellung in unserer Klinik
Füllen Sie die Patientinnen-Checkliste nach bestem Wissen und Gewissen aus. Lassen Sie Diagnose und Voraussetzungen anschließend durch eine der oben genannten qualifizierten Facharztpraxen prüfen und schriftlich bestätigen.
Führen Sie die ärztlich verordnete konservative Therapie bis zur Indikationsprüfung kontinuierlich weiter und sammeln Sie die Nachweise.
Dokumentieren Sie den Gewichtsverlauf der letzten sechs Monate. Bei einem BMI ab 32 kg/m² werden zusätzlich Taillenumfang und WtHR benötigt.
Lassen Sie die Diagnosekriterien und Indikationsvoraussetzungen schriftlich bestätigen. Wenn aufgrund Ihrer gesundheitlichen Situation eine stationäre Behandlung geprüft werden soll, benötigen Sie zusätzlich eine Krankenhauseinweisung. Eine Überweisung allein ermöglicht in unserer Klinik keine ambulante Behandlung zulasten der gesetzlichen Krankenversicherung.
Bringen Sie die vollständig sortierten Unterlagen zur Vorstellung mit. Erst nach Prüfung aller Befunde kann die operierende Ärztin oder der operierende Arzt die Indikation stellen und die übergreifende Operationsplanung festlegen.
Welche Unterlagen sollten Sie mitbringen?
Wie wird die Liposuktion durchgeführt?
Die Behandlung erfolgt als Tumeszenz-Liposuktion. Zulässig sind wasserstrahl-assistierte Systeme oder Vibrationskanülen; eine trockene Absaugung ist nicht zulässig. Je nach Befund kann die Behandlung aus mehreren Teileingriffen bestehen. Vor dem ersten Eingriff werden alle geplanten Regionen, die voraussichtliche Zahl der Teileingriffe, die Fettvolumina und die Tumeszenzmengen übergreifend geplant.
Warum unsere Klinik nicht ambulant mit der Krankenversicherung abrechnen kann
Für Patientinnen wirkt es zunächst widersprüchlich: Die Liposuktion kann eine Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung sein, unsere Klinik kann sie aber nicht ambulant mit der Krankenkasse abrechnen. Der Grund ist, dass für Arztpraxen und Krankenhäuser unterschiedliche Abrechnungsregeln gelten.
Eine dafür zugelassene Arztpraxis kann die Liposuktion ambulant über die gesetzliche Krankenversicherung abrechnen. Für Krankenhäuser gibt es dagegen eine eigene bundesweite Liste der ambulant abrechenbaren Operationen, den sogenannten AOP-Katalog. Die Liposuktion bei Lipödem steht derzeit nicht auf dieser Liste. Deshalb gibt es für unsere Klinik keinen Abrechnungsweg über die gesetzliche Krankenversicherung. Das ist keine Entscheidung unserer Klinik.
Welche Behandlungswege bieten wir an?
Gesetzlich versicherte Patientinnen
Die gesetzliche Krankenversicherung kann die Behandlung in unserer Klinik bezahlen, wenn eine stationäre Aufnahme aus medizinischen Gründen notwendig ist. Bei einem ausgeprägten Befund kann das der Fall sein: Sollen in einem Eingriff voraussichtlich mehr als 3.000 ml reines Fettgewebe entfernt werden, ist eine Nachbeobachtung von mindestens zwölf Stunden erforderlich. Solche Eingriffe führen wir stationär durch.
Sie müssen die Menge nicht selbst einschätzen
Ob mehr als 3.000 ml zu erwarten sind, können wir erst nach der Untersuchung und der Planung der zu behandelnden Regionen beurteilen. Lassen Sie deshalb zunächst die Diagnose fachärztlich bestätigen und stellen Sie sich bei ausgeprägtem Befund anschließend gerne in unserer Klinik vor.
Wichtig: Die fehlende ambulante Abrechnung reicht nicht aus, um aus einer ambulanten Operation eine stationäre Behandlung zu machen.
Ambulante Selbstzahlerbehandlung
Sie können die ambulante Liposuktion bei uns selbst bezahlen. Vor der Behandlung erhalten Sie eine verständliche Kostenaufstellung und eine ärztliche Aufklärung.
Private Krankenversicherung
Auch mit einer privaten Krankenversicherung rechnen wir ambulante Liposuktionen nicht ab. Wenn Sie den Eingriff bei uns ambulant durchführen lassen möchten, ist dies nur als Selbstzahlerin möglich.
Wenn die gesetzliche Krankenversicherung eine ambulante Behandlung bezahlen soll
Bitte wenden Sie sich an eine Arztpraxis, die diese Behandlung mit der gesetzlichen Krankenversicherung abrechnen darf. Fragen Sie schon bei der Terminvereinbarung, ob die Praxis die erforderliche Genehmigung für Liposuktionen bei Lipödem hat.
Kurz gesagt: Die gesetzliche Krankenversicherung kann eine ambulante Liposuktion bezahlen - aber nicht in jedem Krankenhaus. In unserer Klinik ist eine ambulante Liposuktion deshalb nur als Selbstzahlerleistung möglich.
Gilt die Kassenleistung nur für Stadium III?
Nein. Seit dem 1. Juli 2026 kann die ambulante Liposuktion unabhängig vom Stadium I, II oder III abgerechnet werden, wenn alle übrigen Voraussetzungen erfüllt sind.
Ist manuelle Lymphdrainage immer verpflichtend?
Nein. Die QS-RL verlangt eine kontinuierliche, ärztlich verordnete konservative Therapie, schreibt aber nicht für jede Patientin dieselbe Einzelmaßnahme vor. Welche Behandlung geeignet ist, entscheidet die behandelnde Ärztin oder der behandelnde Arzt.
Reicht ein Verordnungsverlauf der Krankenkasse aus?
Er ist ein guter ergänzender Nachweis, zeigt aber in erster Linie die Verordnung. Sinnvoll sind zusätzlich Bestätigungen über die tatsächliche Durchführung und Nachweise zur Kompressionsversorgung.
Wie kann ich die Facharzt- oder Zusatzbezeichnung prüfen?
Suchen Sie die Praxis nach Name und Ort in der offiziellen KV-Arztsuche, in Hessen unter www.arztsuchehessen.de, bundesweit unter arztsuche.116117.de. Fehlt die Bezeichnung oder bleibt sie unklar, bitten Sie die Praxis um eine kurze schriftliche Bestätigung. Die Praxiswebsite allein ist kein verlässlicher Nachweis.
Können operierende Ärzt:innen die Indikation stellen?
Ja. Die endgültige Indikation wird durch die operierenden Ärzt:innen gestellt. Diagnose und Voraussetzungen müssen zuvor durch hierfür qualifizierte Fach:ärztinnen bestätigt worden sein.
Kann die ambulante Operation in Ihrer Klinik über meine Krankenversicherung abgerechnet werden?
Nein. Wir können mbulante Liposuktionen weder mit gesetzlichen noch mit privaten Krankenversicherungen abrechnen. Wenn Sie die Operation bei uns ambulant durchführen lassen möchten, müssen Sie die Kosten selbst tragen.
Wann ist eine stationäre Behandlung möglich?
Eine stationäre Behandlung kommt insbesondere bei ausgeprägtem Befund infrage. Wenn voraussichtlich mehr als 3.000 ml reines Fettgewebe in einem Eingriff entfernt werden, ist eine Nachbeobachtung von mindestens zwölf Stunden erforderlich; solche Eingriffe führen wir stationär durch. Sie müssen diese Menge nicht selbst abschätzen. Dass unsere Klinik eine ansonsten ambulant mögliche Operation nicht mit der Krankenkasse abrechnen kann, reicht für eine stationäre Behandlung allein nicht aus.
Kann eine bereits behandelte Region erneut abgesaugt werden?
Nicht, wenn sie bereits abschließend mit Liposuktion behandelt wurde. Bringen Sie deshalb alle früheren Operationsberichte mit.
Bedeutet ein Ersttermin automatisch, dass operiert wird?
Nein. Die Klinik muss alle Voraussetzungen, Risiken und Vorbehandlungen prüfen. Erst danach kann die Operationsindikation gestellt und ein Behandlungsplan vereinbart werden.
Diese Übersicht dient der allgemeinen Information. Ob die medizinischen Voraussetzungen erfüllt sind und ob Ihr Gesundheitszustand einen Aufenthalt im Krankenhaus notwendig macht, wird im Einzelfall ärztlich geprüft.
Grundlage: Qualitätssicherungs-Richtlinie zur Liposuktion bei Lipödem (QS-RL Liposuktion), zuletzt geändert am 22.01.2026, in Kraft seit 21.03.2026; ambulante EBM-Regelung seit 01.07.2026; AOP-Katalog 2026.
Wir sind ein kompetenter Ansprechpartner, wenn Sie eine zügige, unverbindliche und fachkompetente Zweitmeinung nach dem aktuellen Stand der Wissenschaft benötigen. Das Zweitmeinungszentrum steht sowohl ärztlichen Kolleg:innen aus dem ambulanten bzw. stationären Bereich als auch Patient:innen zur Verfügung.
Unser Zweitmeinungszentrum bietet diesen Service unverbindlich und kostenlos an. Innerhalb von 72 Stunden erhalten Sie garantiert eine erste Einschätzung. Wir bitten aber um Ihr Verständnis, dass eine umfassende und valide Zweitmeinung erst nach persönlicher Untersuchung und Durchsicht aller Befunde möglich ist.
Gerne können Sie uns in einer E-Mail die entsprechenden Unterlagen – Radiologiebefunde, Operationsberichte, Entlassungsberichte etc. – zukommen lassen oder einen Termin in unserer Sprechstunde vereinbaren.
Für zuweisende Kolleg:innen haben wir eine spezielle Mailadresse eingerichtet: Konsil.Plastischethis is not part of the email@ NOSPAMagaplesion.de
In unserer Klinik erfolgt eine fachlich kompetente und objektive Begutachtung von Fällen aus dem Bereich der Plastischen und Ästhetischen Chirurgie sowie der Handchirurgie.
Wir erstellen Gutachten für die folgenden Bereiche:
Im Rahmen eines ausführlichen ambulanten Vorgespräches in der Plastisch-Chirurgischen Sprechstunde werden die Möglichkeiten einer Kostenübernahme seitens der Krankenkasse mit dem:der Patient:in besprochen. In der Regel übernehmen die Krankenkassen die Kosten für eine Operation nur, wenn medizinische Gründe vorliegen, also eine funktionelle Beeinträchtigung im Vordergrund steht.
Leistungen der Rekonstruktiven Chirurgie, wie der Wiederaufbau der Brust nach Brustkrebs oder die Deckung von Defektwunden, werden jedoch selbstverständlich von den Krankenkassen übernommen.
Die Kosten für eine ästhetische Operation sind je nach operativem Aufwand sehr unterschiedlich. Die Kosten setzen sich aus einem Krankenhausanteil, einem Honorar für den Anästhesisten und dem Operationshonorar zusammen. Kosten können je nach Zeitaufwand auch bei gleichem Eingriff unterschiedlich hoch sein. In einem ausführlichen Vorgespräch werden dem:der Patient:in die einzelnen Kosten sorgfältig und transparent erläutert.
Genaue Informationen hinsichtlich der Kostenübernahmemöglichkeit erhalten Sie in einem ausführlichen Gespräch mit unserem Team oder auch vorab über unser Sekretariat.
Die interdisziplinäre Zusammenarbeit ermöglicht einen fachübergreifenden, intensiven Austausch und stellt dadurch eine exzellente Behandlung für den:die Patient:in sicher. Im Rahmen unserer Kooperationen bieten wir Ihnen kurze Wege und ein hohes Maß an medizinischer Kompetenz mit regionalen und überregionalen Partnern an. In unserer Klinik stehen umfangreiche technische und personelle Ressourcen zur Verfügung, was für den:die Patient:in die größtmögliche Sicherheit bedeutet
Mit Wirkung zum 02. Juli 2025 haben wir hier am Standort eine deutliche Erweiterung der Weiterbildungsbefugnisse verliehen bekommen:
