22. Januar 2026
Kontinenzstörungen betreffen Millionen Menschen in Deutschland. Nach Schätzungen der Deutschen Kontinenz Gesellschaft sind etwa 7 bis 10 Prozent der Erwachsenen in unterschiedlicher Ausprägung betroffen – mit steigender Tendenz im höheren Lebensalter. Die Dunkelziffer ist hoch, da viele Betroffene aus Scham oder Unsicherheit erst spät Hilfe suchen. Dabei können die Ursachen vielfältig sein und keineswegs nur ältere Menschen betreffen.
Die Folgen sind gravierend: Einschränkungen im Alltag, Verlust an Lebensqualität und soziale Isolation. Umso wichtiger sind eine frühzeitige, kompetente Beratung und Behandlung.
Im Zentrum der neu anerkannten Beratungsstelle steht Frau Dr. med. Anika Stein, Fachärztin für Viszeralchirurgie, in der Praxis für Chirurgie im AGAPLESION MED. VERSORGUNGSZENTRUM Evangelisches Krankenhaus Mittelhessen. Sie koordiniert ein interdisziplinäres, ganzheitliches Behandlungsangebot, das auf Transparenz, Aufklärung und individuelle Betreuung setzt.
Die Beratungsstelle umfasst folgende Bausteine:
„Kontinenzstörungen dürfen nicht das Leben bestimmen. Mit einem breiten Spektrum an evidenzbasierten Therapien und einer individuellen Beratung möchten wir Betroffenen helfen, ihre Lebensqualität zurückzugewinnen“, erklärt Dr. med. Anika Stein.
Patientenvortragsabend: Abend der Gesundheit
Thema: „Schluss mit dem Tabu: Wenn Blasenschwäche und Stuhlinkontinenz den Alltag stören.“
Referenten:
Dr. med. Anika Stein (Viszeralchirurgie) und Prof. Dr. med. Adrian Pilatz (Urologie)
Donnerstag, 26. März 2026, um 18:00 Uhr, in der Cafeteria im Ev. Krankenhaus Gießen
Erfahren Sie, wie moderne Diagnostik und Therapieoptionen bei Blasen- und Stuhlinkontinenz helfen können. Wir beantworten gerne Ihre Fragen und geben praxisnahe Tipps für den Alltag.