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AGAPLESION EVANGELISCHES KRANKENHAUS MITTELHESSEN

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Sabrina Haller

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Prof. Dr. med. Jens Kordelle

Prof. Dr. med. Jens Kordelle

Chefarzt

Sportmedizin

Die Sportmedizin befasst sich mit der Erkennung und  Behandlung von akuten und chronischen Sportverletzungen.

Neben der sportärztlichen Diagnostik für Sportler aller Alters- und Leistungsklassen, wird vor allem die Therapie von Sportverletzungen und Sportschäden durchgeführt. Es erfolgt die Koordination der operativen und physiotherapeutischen Behandlung.

 

Behandelt werden:

  • Meniskus-, Bänder-, Sehnen- und Muskelverletzungen 
  • Luxationen
  • chronische Überlastungsschäden

 

 

 

 

 

 

 

Meniskusverletzungen

Es gibt einen Innen- und einen Außenmeniskus. Beide Menisci haben eine Stütz- und Stabilisierungsfunktion für das Kniegelenk, besonders bei Drehbewegungen. Verletzungen der Menisci werden operativ saniert, bei rascher Erkennung heute vorzugsweise genäht.


Fersensporn/Fasciitis plantaris

Die Fascie der Fußsohle überspannt und stabilisiert den Längsbogen des Fußes. Degeneration (Verschleiß) des Sehnenursprungs (= Fasciitis plantaris) oder eine knöcherne Ausziehung am Fersenbein (= Fersensporn) können Schmerzen bereiten.


Golferellenbogen/ Epicondylitis humeri ulnaris

Durch Überlastung kommt es zu einem Reizzustand der Hand- und Fingerbeugesehne an der Innenseite des Ellenbogens.


Haglundferse, Schleimbeutelreizung unter der Achillessehne

Bei chronischer Reizung des Schleimbeutels zwischen Achillessehne und Haglundhöcker des Fersenbeins spricht man von einer Haglundferse.


Kapselbandverletzungen am Finger

Durch plötzliche Überstreckung kann der Kapselbandapparat der Fingergelenke verletzt werden (z.B. Anprall eines Basketballs).

Peroneussehnenluxation

Die Peronealmuskeln liegen hinter dem Wadenbein und verhindern aktiv ein Umknicken des Fußes nach außen. Stabilisierende Bänder können reißen und die Sehnen luxieren schmerzhaft über den Knöchel nach vorn.

 

Schulter-Sehnenreizung des Musculus Supraspinatus

Durch Überbelastung oder bei monotoner Beanspruchung der Schulter ausgelöste Sehnenreizung mit Schmerzen im Bereich der Schulter.


Schulter-Sehnenschaden/Riss des Musculus biceps brachii

Durch Sturz oder Überbelastung entstandene Degeneration (Verschleiß) der langen Bicepssehne mit entsprechenden Beschwerden und Kraftminderung am Ellenbogen.


Ski-Daumen

Durch Sturz auf den Daumen kann es zu einem Riss des Daumenseitenbandes aus dem Daumengrundgelenk kommen. Die Verletzung ist typisch für den Skiläufer und sollte operativ behandelt werden.


Tennisellenbogen/ Epicondylitis humeri radialis

Durch Überlastung kommt es zu einem Reizzustand der Hand- und Fingerstrecksehne an der Außenseite des Ellenbogens.

Durch direkte (Prellung, "Pferdekuß") oder indirekte (Zerrung, Faserriß, Muskelriß) Gewalteinwirkung kann der Muskel geschädigt werden.

Ausrenken des Schultergelenkes (Schulterglenksluxation)

Das Schultergelenk gehört aufgrund der  anatomischen Form zu den luxationsgefährdetsten Gelenken. Im Rahmen einer Luxation kann es zum Abriß des Kapsel-Labrum-Komplexes und einer knöchernen Impression des Oberarmkopfes kommen.

Ausrenken des Ellenbogengelenks (Ellenbogengelenksluxation)

Durch Sturz auf den Ellenbogen oder auf den gestreckten Arm mit seitlicher Scherkraftwirkung kann es zum Ausrenken der Gelenkpartner am Ellenbogen kommen.

Ausrenken der Kniescheibe (Patellaluxation)

Maximale Kraftanstrengung bei gebeugtem Oberschenkel kann insbesondere bei anlagebedingten Störungen der Führungsrille zum Herausspringen der Kniescheibe nach oben und außen führen. Neben der möglichst raschen Reposition der Patella zurück ins Gelenk muss eine weitere diagnostische Abklärung die ggf. entstandenen Schäden dokumentieren.

Ausrenken von Fingergelenken

Krafteinwirkung von vorne auf den meist gestreckten Finger kann zum Ausrenken der Gelenkpartner führen, die zügig wieder in die anatomische Position gebracht werden sollten.