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AGAPLESION EVANGELISCHES KRANKENHAUS MITTELHESSEN

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Sabrina Haller

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Prof. Dr. med. Jens Kordelle

Prof. Dr. med. Jens Kordelle

Chefarzt

Konservative Therapie

Die konservative Therapie rundet das Spektrum der Behandlungsmöglichkeiten ab.

Eine Vielzahl von Krankheitsbildern kann ohne Operation behandelt werden. Klagen Patienten über unklare Beschwerden zum Beispiel am Rücken, so erfolgt zunächst eine exakte Diagnosestellung. Dazu gehören im Regelfall ein Röntgenbild und sofern notwendig beispielweise ein MRT oder CT. Ist die Durchführung einer Operation nicht notwendig, erfolgt die schmerzorientierte Behandlung.

Dazu gehören als 3 Grundpfeiler der konservativen Therapie:

  • die Krankengymnastik (Physiotherapie)
  • die gezielte Schmerztherapie
  • die Physikalische Behandlung

Therapieformen

Die Physiotherapie ein ist fester Bestandteil der ärztlich verordneten Therapie und nutzt Bewegung – vor allem die Eigentätigkeit des Patienten – zu Heilungszwecken unter Anwendung unterschiedlichster, spezieller physiotherapeutischer Techniken.

Das Team besteht aus 6 Physiotherapeuten/-innen und zeichnet sich durch fachliche Kompetenz in unterschiedlichen Bereichen aus. Um auf die Bedürfnisse, Krankheitsbilder und –symptome der Patienten, sowie die neuesten, medizinischen Erkenntnisse und ärztlichen Therapiemethoden eingehen zu können, werden immer wieder neue Behandlungsformen mit einbezogen, die unsere Therapeuten/-innen durch regelmäßige Weiterbildungen erlernen und umsetzen.

Das Spektrum der angebotenen Physiotherapie umfasst:

  • PNF (Proprioceptive neuromuskuläre Facilitation)
  • Manuelle Therapie
  • MTT (Medizinische Trainingstherapie)
  • Bobath
  • Sportphysiotherapie
  • Cranio-Sacral-Therapie
  • Triggerpunktbehandlung
  • Kryotherapie (Eis)
  • Brunkow
  • Rückenschule
  • Atemtherapie

Die Behandlung von Schmerzen muss an der Stelle der Schmerzursache erfolgen und zwar mit allen zur Verfügung stehenden therapeutischen Verfahren. Zahlreiche Kolleginnen und Kollegen der Klinik für Anästhesie, Intensivmedizin und Schmerztherapie verfügen über die Zusatzbezeichnung Schmerztherapie, so dass in enger Kooperation eine optimale Schmerztherapie im Rahmen der konservativen Behandlung, aber auch in der peri- und postoperativen Phase angeboten wird.

Es werden folgende Verfahren eingesetzt:

  • Medikamentöse Schmerztherapie (z. B. spezielle Infusionsbehandlungen)
  • Therapeutische Lokalanästhesie
  • Rückenmarksnahe Infiltrationen (ggf. CT-gesteuert)
  • Röntgenverstärker gestützte Infiltrationen
  • Kathederbehandlungen

Das Team der 6 Physiotherapeuten/-innen bietet neben den genannten krankengymnastischen Techniken (s. Physiotherapie) zusätzlich die Möglichkeit der Physikalischen Anwendungen an.

Dazu gehören im Einzelnen:

  • Manuelle Lymphdrainage / Komplexe physikal. Entstauungstherapie (KPE)
  • Klassische Massage
  • Elektrotherapie
  • Therapeutischer Ultraschall
  • Heißluft

Sämtliche Verfahren werden, wenn erforderlich, ergänzend und unterstützend kombiniert!