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AGAPLESION EVANGELISCHES KRANKENHAUS MITTELHESSEN

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Sabrina Haller

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Prof. Dr. med. Jens Kordelle

Prof. Dr. med. Jens Kordelle

Chefarzt

Unfallchirurgie

Die Sektion Unfallchirurgie unter der Leitung von Priv.-Doz. Dr. med. Dr. med. habil. H. Laurer bietet ein umfassendes Behandlungsspektrum unfallbedingter Verletzungen an. Dazu gehört auch die Versorgung von Patienten nach Arbeits- und Wegeunfällen (Durchgangsarztverfahren).

Die Betreuung ambulanter Patienten erfolgt über die durchgehend besetzte Interdisziplinäre Notfallambulanz, die D-Arzt- und Spezialsprechstunden.

Moderne Techniken erlauben eine zügige und kompetente Diagnostik und Therapie von leicht- und schwerverletzten Patienten dem aktuellen medizinischen Standard entsprechend. Patienten erhalten dabei eine ausführliche Beratung und Behandlung durch spezialisierte Unfallchirurgen und Sportmediziner. Die hochwertige Rundum-Patientenbetreuung wird durch die Nachbehandlung in enger Zusammenarbeit mit den niedergelassenen ärztlichen Kollegen des angrenzenden Fachärztezentrums und den beteiligten Physiotherapeuten komplettiert.

Nach vollständiger Rehabilitation werden auf Aufforderung auch Begutachtungen für Berufsgenossenschaften, Versicherungen oder Gerichte durchgeführt.

Im Folgenden finden Sie eine Übersicht über die angebotenen Leistungen der Sektion Unfallchirurgie der Klinik für Orthopädie, Unfallchirurgie und Sportmedizin. 

Leistungsspektrum

Die Behandlungsmöglichkeiten von Verletzungen der oberen Extremität haben sich in den vergangenen Jahren rasant weiterentwickelt. Minimalinvasive Verfahren, moderne Osteosynthesetechniken und stetig weiterentwickelte Implantate ermöglichen eine gewebeschonende und somit patientenfreundliche Versorgung von Knochenbrüchen und Muskel-/Sehnenverletzung. Konservativ und operativ versorgt werden folgende Krankheitsbilder:

  • Claviculafrakturen (Schlüsselbeinfrakturen)
  • AC-Gelenksluxationen (Schultereckgelenkssprengungen)
  • Schultergelenksluxationen (Auskugeln des Schultergelenkes)
  • Humeruskopffrakturen (Oberarmkopfbrüche)
  • Humerusschaftfrakturen (Oberarmschaftbrüche)
  • Frakturen im Bereich des Ellenbogengelenkes (z. B. Olecranonfraktur)
  • Ellenbogenluxationen mit oder ohne knöchernen Begleitverletzungen
  • Radius- und/oder Ulnafrakturen (Brüche von Speiche und/oder Elle)
  • Brüche am Handgelenk
  • Handwurzel-, Mittelhand- und Fingerfrakturen
  • Abriss der Bizepssehne am Ellenbogen
  • Schnittverletzungen mit Sehnen- und Nervenbeteiligung auch an der Hand
  • Alle Muskel- und Weichteilverletzungen

Verletzungen der unteren Extremität im Rahmen von Sport-, Freizeit- oder z. B. Verkehrsunfällen können den Knochen, Gelenke oder die Weichteile – Sehnen, Muskeln oder Bänder – betreffen. Nahezu sämtliche Verletzungsmuster werden konservativ oder operativ mit neuesten Implantaten behandelt. Dazu gehören:

  • Femurfrakturen (Oberschenkelbruch)
  • Patellafrakturen (Kniescheibenbruch)
  • Tibiakopffraktur (Schhienbeinkopfbruch)
  • Tibiafraktur / Fibulafrakur (Unterschenkelbruch mit Schienbein u./o. Wadenbein)
  • Sprunggelenksfrakturen (Knöchelbruch)
  • Fußwurzelfrakturen (Z. B. Kalkaneus - Fersenbein)
  • Metatarsal-, Digitalfraktur (Mittelfuß-, Fußzehenbrüche)
  • Periprothetische Frakturen (Knochenbrüche im Bereich von Kunstgelenken)
  • Gelenkluxationen (Verrenkungen – z. B. Hüftgelenk)
  • Sehnenverletzungen (z. B. Achillessehne)
  • Bandverletzungen (z. B. Riss des vorderen Kreuzbandes)
  • Meniskusverletzungen
  • Muskelverletzungen

Verletzungen am Stamm oder dem Becken finden sich beim jungen Patienten meist im Rahmen von Hochrasanztraumen wie z.B. bei Verkehrs- und Sportunfällen. Gerade im höheren Alter kommen diese Verletzungen bei reduzierter Knochenqualität aber bereits bei kleineren häuslichen Unfällen vor. Insbesondere diese Patienten benötigen eine an ihr Alter und Aktivitätsniveau angepasste- teilweise minimalinvasive - Versorgung.  

Behandelt werden Patienten mit:

  • Rippenfrakturen
  • unfallbedingten Wirbelkörperbrüchen auch mit neurologischen Störungen
  • Wirbelkörperbrüchen bedingt durch Osteoporose oder Tumor
  • Frakturen der Hüftpfanne
  • Frakturen des Beckenrings auch bei einliegenden Kunstgelenken

Eingesetzt werden folgende Therapieverfahren:

  • Konservative (nichtoperative) Behandlung mit Schmerztherapie, Krankengymnastik und ggf. Mieder-/Korsettversorgung und evtl. Einleitung einer REHA-Maßnahme
  • Minimalinvasives Aufrichten und Stabilisieren des Wirbelkörpers mit Knochenzement (Kyphoplastie)
  • Aufrichtung des betroffenen Wirbelkörpers und Versteifung mit modernen Schrauben-Stab-Systemen
  • Wirbelkörperersatz durch Metallimplantat bei zerstörtem Wirbelkörper
  • Verplattung der Frakturen am Becken bis zum Prothesenwechsel wenn notwendig