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AGAPLESION EVANGELISCHES KRANKENHAUS MITTELHESSEN

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Sabrina Haller

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Prof. Dr. med. Jens Kordelle

Prof. Dr. med. Jens Kordelle

Chefarzt

Arthroskopische Chirurgie

Die Vorteile der minimalinvasiven arthroskopischen Gelenkchirurgie liegen in einer geringen Traumatisierung des Gewebes und dadurch einer relativ kurzen Rehabilitation.

In aller Regel werden 2 oder 3 kleine Stichinzisionen angelegt, über die das entsprechende Krankheitsbild therapiert werden kann.

Der überwiegende Anteil der rund 300 arthroskopischen Eingriffe pro Jahr, wird unter Berücksichtigung der Nebenerkrankungen und des Umfangs des Eingriffs ambulant in unserem hochmodernen ambulanten OP-Zentrum durchgeführt.

Leistungsspektrum

 Behandelt werden Patienten mit:

  • Luxation des Schultergelenks mit Abriß der Gelenklippe/-kapsel und möglichem Knorpelschaden
  • Engpasssyndrom (sog. Impingementsyndrom) mit Einengung des Raumes unter dem Schulterdach und Schleimbeutelentzündung 
  • Verkalkung der Rotatorenmanschette: Kalkdepotbildung meist im Sehnenanteil des M. supraspinatus oder infraspinatus (Tendinitis calcarea)
  • Ansatznahem Abriß oder Rißbildung der Rotatorenmanschette 
  • Arthrose des Schultereckgelenkes, dem Gelenk zwischen Schulterdach und Schlüsselbein, welche meißtens nach Unfällen beobachtet wird
  • Schultergelenkssteife (sog. “frozen shoulder”) mit zunehmender, schmerzhafter Einsteifung des Schultergelenkes 
  • Schultergelenksdegeneration (Arthrose)

Eingesetzt werden folgende minimalinvasive arthroskopische Verfahren (Gelenkspiegelung):

  • Arthroskopische Refixation der Gelenklippe bei Zustand nach Luxation (Labrumrefixation)
  • Subakromiale Dekompression (ASAD): Knöcherne Erweiterung des Subakromialraumes und Schleimbeutelentzündung (Bursektomie)
  • Arthroskopische Kalkdepotentfernung und Schleimbeutelentzündung (Bursektomie) bei Tendinitis calcarea
  • Arthroskopiegestützte Refixation oder Naht bei Rotatorenmanschettenruptur
  • Arthroskopische Teilentfernung des gelenkbildenden Schlüsselbeinanteils bei Arthrose 
  • Arthroskopisches Lösen von Verklebungen und Verwachsungen bei einer Schultergelenkssteife
  • Arthroskopische Gelenkreinigung bei Arthrose des Schultergelenkes mit Spülung, Knorpelgättung und Entfernung des entzündeten Gelenkinnenhaut

 

 

Behandelt werden Patienten mit:

  • Meniskusschaden
  • Unfallbedingtem oder degenerativem Knorpelschaden
  • Entzündungen der Gelenkinnenhaut (Synovialitis)
  • Vorderer Kreuzbandruptur
  • Infektionen des Kniegelenkes (Empyem)
  • Kniescheibenlateralisation, -luxation
  • Plica-Syndrom
  • Kniegelenksarthrose

Eingesetzt werden folgende minimalinvasive arthroskopische Verfahren (Gelenkspiegelung):

  • Arthroskopische Meniskusnaht oder –teilentfernung
  • Arthroskopische Knorpeltherapie mit Knorpelglättung, -abrasionsplastik, Mikrofrakturierung oder Mosaikplastik (Ersatz durch Knorpel-Knochenzylinder)
  • Arthroskopische Entfernung der Gelenkinnenhaut (Synovialis) z. B. bei Erkrankungen des rheumatischen Formkreises
  • Arthroskopischer Ersatz des vorderen Kreuzbandes durch autologe Sehne (Semitendinosussehne)
  • Arthroskopische Gelenkreinigung bei bakteriellen Infektionen
  • Arthroskopische Patellarezentrierung mit äußerer Kapselspaltung (laterales release), ggf. medialer Kapselraffung, ggf. Rekonstruktion des MPFL und begleitender Knorpelchirurgie
  • Arthroskopische Entfernung der Schleimhautfalte (Resektion der Plica)
  • Arthroskopische Gelenktoilette mit Vorgehen nach Befund – Spülung, Knorpelglättung, Entfernung der Gelenkinnenhaut oder freier Gelenkkörper/Osteophyten bei Arthrose (Gelenkdegeneration)

 

 

Behandelt werden Patienten mit:

  • Vorderer Enge des oberen Sprunggelenkes (ventrales Impingement)
  • Unfall- oder degenerativbedingem freien Gelenkkörpern
  • Entzündung der Gelenkinnenhaut
  • Lokalisiertem Knorpelschaden des oberen Sprunggelenkes
  • Bewegungseinschränkung durch einen vorderen Knochensporn (Osteophyten)
  • Arthrose des oberen Sprunggelenkes


Eingesetzt werden folgende minimalinvasive arthroskopische Verfahren (Gelenkspiegelung):

  • Arthroskopische Erweiterung des vorderen Gelenkanteils durch Entfernen von Osteophyten
  • Arthroskopische Entfernung freier Gelenkkörper
  • Arthroskopische Entfernung der Gelenkinnenhaut (Synovialis) z. B. bei Erkrankungen des rheumatischen Formkreises
  • Arthroskopische Knorpeltherapie mit Knorpelglättung, -abrasionsplastik, Mikrofrakturierung oder Mosaikplastik (Ersatz durch Knorpel-Knochenzylinder)
  • Arthroskopische Gelenktoilette mit Vorgehen nach Befund – Spülung, Knorpelglättung, Entfernung der Gelenkinnenhaut oder freier Gelenkkörper/Osteophyten bei Arthrose (Gelenkdegeneration)